Marlene Pribitzer – Bachelor of Science

    Marlene Pribitzer – Bachelor of Science 01

Sportschützin Marlene Pribitzer hatte als sie heute das Olympiazentrum betrat ein schönes, sehr wertvolles Buch in den Händen – ihre Bachelorarbeit. Gerade hat sie ihr ‘Sport- & Eventmanagement’ Studium abgeschlossen und ist somit Bachelor of Science.

 

2015, gleich nach dem Abschluss ihrer Matura, hat Marlene mit dem semi-virtuellen Fernstudium an der Privatuniversität Schloß Seeburg begonnen. “Zu diesem Zeitpunkt war ich noch nicht im Bundesheer und wollte meine Zeit sinnvoll für eine Ausbildung nützen”, erklärt die ursprüngliche Niederösterreicherin. Nach zwei intensiven Semestern bekam Marlene dann ihren Platz im Bundesheer und der Fokus lag ab diesem Zeitpunkt ganz klar auf Training und Wettkämpfen. Bis im Sommer 2019 hat Marlene alle Kurse und Prüfungen absolviert – offen blieb noch die Bachelorarbeit. “Ich habe mir vorgenommen, dass ich dann damit beginne, wenn kein Wettkampf ansteht, wenn ich mich nicht qualifiziere oder verletzen sollte. Gott sei dank kam es aber nicht dazu, dass ich Zeit für meine Bachelorarbeit fand, denn ich habe mich für die Luftgewehr Europameisterschaft und alle Weltcups qualifiziert und war überall dabei”, erzählt Marlene mit einem breiten Lachen im Gesicht.

 

Ab März wurden dann, aufgrund der Covid-19 Pandemie, auch bei den Schützen zahlreiche Wettkämpfe abgesagt und Marlene hat ihre Arbeit mit dem Titel ‘Die duale Rolle von Eltern als TrainerInnen im Spitzensport am Beispiel Sportschießen’ fertig geschrieben und somit ihr Studium absolviert. Wie sie auf dieses Thema kam? “Wolfram Waibel ist mein Trainer, Sheileen Waibel – seine Tochter –  ist meine Trainingspartnerin und eine gute Freundin. Ich fand es immer schon sehr spannend zu beobachten wie sie am Schießstand miteinander umgehen – auf Trainer-Athleten Ebene und auf der Ebene Vater-Tochter”.

 

Ihr persönliches Fazit bzw. ihre Erkenntnis im Zuge der Arbeit? “In der Literatur werden im Bezug auf dieses Thema sehr oft negative Aspekte angeführt. Ich bin drauf gekommen, dass es auch sehr viele positive Aspekte gibt. Sowohl Trainer als auch deren Kinder schätzen diese Zusammenarbeit oft sehr. Als Ergebnis hat sich bei meiner Arbeit herausgestellt, dass besonders Karriere-Übergänge besondere Schwierigkeiten mit sich bringen, also z.B. bei einem Übergang von der Entwicklungsphase in eine Meisterschaftsphase oder vom Jugend-Nationalteam ins Erwachsenen-Nationalteam”.

 

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