Ramona Düringer – Kooperation mit Baden-Württemberg

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Durch Gespräche beim Sportsymposium 2019 hat sich für Biathletin Ramona Düringer eine tolle Kooperations-Möglichkeit mit der Trainingsgruppe am Bundesstützpunkt Biathlon am Notschrei in Baden-Württemberg ergeben. Sie absolvierte in den vergangenen Monaten zwei Trainingswochen mit den Athleten/innen am Bundesstützpunkt – Ramona konnte als Gastathletin innerhalb des Interreg Programms punktuell beim wöchentlichen Stützpunkttraining teilnehmen.

 

“Der Stein kam beim Sportsymposium Bodensee im Mai ins Rollen. Sebastian Manhart hat mich dort Uli Derad, dem Hauptgeschäftsführer des Landessportverbands Baden-Württemberg, vorgestellt – der wiederum hat Kontakt mit Jens Schölch, dem Geschäftsführer der Skiverbände Baden-Württemberg Leistungssport GmbH, aufgenommen. Er hat alles in die Wege geleitet und hat wiederum den Kontakt zum Stützpunkttrainer Roman Böttcher hergestellt“, erzählt Ramona.

 

Die Kooperation kam zustande und Ramona war Ende Juli und Ende August jeweils eine Woche auf Trainingskurs in Freiburg. Das Fazit klingt begeistert: “An diesem Stützpunkt trainieren alle in einer Gruppe – vom Nachwuchsathleten bis zum Weltcup-Starter. Das Training war sehr abwechslungsreich und es wurden viele andere Sportarten integriert. Der Trainer hat Spezialisten aus den verschiedensten Bereichen dazu geholt – so haben wir z.B. Judo-Einheiten am OSP Freiburg gemacht [Anm.: Einbindung über den Landessportverband Baden-Württemberg]. Nachmittags war dann unser sportartspezifisches Training, Koordination, Ausdauer usw. Auch Testwettkämpfe wurden gemacht. Es machte unglaublich Spaß in Kontakt mit der Gruppe zu kommen – da ich sonst meine Einheiten ja hauptsächlich alleine absolviere”.

 

Bei uns im Olympiazentrum Vorarlberg wird Ramona von Antje Peuckert betreut. “Was für uns auch ausschlaggebend war ist, dass sie am Stützpunkt in Freiburg Experten im Schießen haben – hier konnte Ramona sehr profitieren. Der Fokus wurde auf die richtige Position beim Schießen gelegt und sie hat viele wertvolle Tipps und Inputs bekommen. Auch das Training in der Gruppe und der damit entstandene Vergleich war sehr wichtig. So konnten wir auch ohne Wettkämpfe ein bisschen herauslesen, in welchem Bereich Ramona gut unterwegs ist und wo sie sich noch verbessern kann. Dementsprechend haben wir dann ihre nächsten Trainingsblöcke, die sie wieder hier in Vorarlberg hatte, gestaltet”, erklärt Antje.

 

Dass die Zusammenarbeit mit dem Stützpunkt in Freiburg sehr positiv war, hört man immer wieder, wenn Ramona erzählt. “Es waren alle sehr hilfsbereit, ich wurde von Anfang an sehr gut in die Gruppe aufgenommen und integriert. Am zweiten Tag hatte ich bereits das Gefühl ich gehöre hier schon länger dazu”, sagt sie mit einem Lachen.

 

Den Anstoß für die Kooperation zwischen Baden-Württemberg und Vorarlberg gab das Interreg-Förderprojekt “Vernetzung von Sporttrainern und Sportverbänden (ABH084)”

 

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