Julian Lüftner – außergewöhnliches, athletisches Gesamtpaket

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Julian Lüftner kommt ursprünglich aus Zams in Tirol. Der Platz im Heeressportzentrum und die Betreuungsmöglichkeiten im Olympiazentrum veranlassten ihn vor mittlerweile acht Jahren jedoch dazu in Vorarlberg heimisch und sesshaft zu werden. Seit 2013 startet er für den WSV St. Gallenkirch und gehört im Olympiazentrum schon so gut wie zum Inventar (vorzugsweise den Maschinen – laut eigener Aussage).

 

Die Begeisterung zum Snowboarden begann bei Julian schon mit sechs Jahren. Sein erstes Board bekam er mit acht und von da an gab es im Winter keine freie Minute mehr die er nicht auf dem Berg oder am Gletscher verbrachte. Von dem Moment an, als Julian dann auf ein Sportinternat ging, bestimmte der Snowboardsport sein Leben. Nach seinem Schulabschluss und den ersten sehr erfolgreichen Rennen entschied er sich für eine Karriere als Profisportler.

 

Im Alter von 15 Jahren erfolgte die Aufnahme in das Sportgymnasium Stams. Zu diesem Zeitpunkt bestritt er ausschließlich Parallel-Snowboardbewerbe. Mit 17 Jahren spezialisierte er sich dann auf Snowboardcross und mit 20 gewann er die Europacup Gesamtwertung. Sein Debüt im Snowboard-Weltcup hatte er im Dezember 2010 in Lech am Arlberg. Bei den Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften 2012 in Sierra Nevada kam er auf den 18. Rang und im folgenden Jahr bei den Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften in Erzurum auf den achten Platz. Im April 2014 wurde er österreichischer Meister im Snowboardcross. Bei den Snowboard-Weltmeisterschaften 2015 am Kreischberg errang er den zehnten Platz. In der Saison 2016/17, die er auf dem 21. Platz im Snowboardcross-Weltcup beendete, erreichte er in Bansko mit dem siebten Platz seine erste Top Zehn Platzierung im Weltcupeinzel. Zudem gelang ihm beim Weltcup in Solitude der zweite Platz zusammen mit Lukas Pachner im Teamwettbewerb. Beim Saisonhöhepunkt den Snowboard-Weltmeisterschaften 2017 in Sierra Nevada belegte er den 14. Platz im Einzelwettbewerb und zusammen mit Lukas Pachner den sechsten Rang im Teamwettbewerb. Im Februar 2018 holte er in Feldberg seinen ersten Weltcupsieg. In der Saison 2019/20 errang er mit drei Top Zehn Platzierungen, den zehnten Platz im Snowboardcross-Weltcup.

 

Im Olympiazentrum Vorarlberg wird Julian von Trainer und Sportwissenschafter Kristian Krause betreut. Sie starten heuer bereits in die siebte gemeinsame Vorbereitungssaison.

Im Rahmen des ÖOC-Projekts bei dem das Olympiazentrum Vorarlberg den kompletten Weltcup-Kader der Snowboardcrosser betreute sowie diversen ÖSV-Projekten wie z.B. das Startgate auf der Birkenwiese, erhält Julian bei uns eine sehr intensive Betreuung.

 

Was Julian auszeichnet ist, dass er ein sehr lernwilliger und lernbegieriger Sportler ist. Er hat sich in den letzten Jahren zu einem sehr intelligent und smart trainierenden Athleten entwickelt. Seine hohe Trainingsqualität gepaart mit sehr verantwortungsvollem Verhalten im Bezug auf seinen Körper was die Ernährung und Pflege betrifft – da können sich andere wirklich was abschauen“, schwärmt Trainer Kris Krause und fügt hinzu: “Die Entwicklung die Julian in den letzten Jahren gemacht hat ist enorm. Man kann sagen, dass er inzwischen ein außergewöhnliches, athletisches Gesamtpaket darstellt“. Der Fokus im Training liegt bei Julian auf der Entwicklung der Schnelligkeit bzw. der Schnellkraft. Hierfür wird unter anderem auch die wöchentliche Sprungdiagnostik verwendet. Ein Materialwechsel führte dazu, dass er gerade daran arbeitet drei Kilogramm Kraft & Masse zuzulegen.

 

Seit 2018 ist Julian zudem Polizeisportler, was bedeutet, dass er damit gestartet hat „alternative“ Formen in das Training zu integrieren. Auch in Zusammenhang mit der Ausbildung zum Polizisten hat sich seine Zielstrebigkeit und hohe Compliance gezeigt.

 

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