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Es gab Momente, in denen mir die Tränen in die Augen kamen

    Es gab Momente, in denen mir die Tränen in die Augen kamen 01

Karate Olympiamedaillengewinnerin und „Sei So Frei“-Botschafterin Bettina Plank besuchte Hilfsprojekte in Uganda und Tansania. In den Oberösterreichischen Nachrichten erschien nun ein Artikel darüber:

 

„Das will ich unbedingt nachholen“, sagte die Olympia-Dritte Bettina Plank, vergangenen Dezember den OÖNachrichten. Gemeint war, Hilfsprojekte, für die sie als Botschafterin von „Sei So Frei“ eintritt, auch in der Praxis kennenzulernen.

 

Jetzt war es so weit und Plank reiste mit Geschäftsführer Franz Hehenberger zehn Tage lang nach Tansania und Uganda. Dabei bekam sie Einblicke in Länder und deren Menschen, „die man als Tourist nicht sehen kann. Einblicke in das Leben mit für uns unvorstellbaren Hürden und Traditionen auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Die Menschen haben mir gezeigt, wie sie kämpfen, um tagtäglich Grundbedürfnisse sichern zu können, die für uns selbstverständlich sind.“

 

„Sei So Frei“ betreut in beiden afrikanischen Ländern mit dortigen Partnern Projekte in den Lebensbereichen Landwirtschaft, Bildung, Trinkwasser, Gewerbe und Handwerk sowie Gesundheit. In ihrer Überzeugung, man könne auch „mit kleinen Beiträgen große Wirkung erzielen“, fühlt sich die Sportlerin nun mehr als bestätigt. „Mit Leib und Seele dabei sein dürfen, die Geschichte der Menschen persönlich zu hören. Das war einzigartig“, erzählte Plank den OÖN. Dabei gab es „Momente, in denen mir Tränen in die Augen kamen.“ Und schildert, wie sie eine junge Mutter, die während eines Meetings ihr Baby stillte, anlächelte und ihr das Kind dann in die Hände drückte.

 

Beeindruckend empfand Plank auch ein Projekt in Tansania. Hier sind in einer Gruppe von 18 Personen sechs mit körperlichem Handicap integriert. Sie produzieren aus der Jatrophapflanze Seifen. Die Kerne der Früchte werden dafür ausgepresst, der Rest ist Futter für die Tiere. Neben Festseife wird auch Flüssigseife produziert – die Erweiterung erfolgte in der Pandemie und ist dank Unterstützung bei der Vermarktung erfolgreich.

 

In Uganda konnte Plank in die Welt eines Mädchenwohnheimes nahe einer Schule eintauchen. 78 Acht- bis 16-Jährige leben hier, da der Heimweg ins Gebirge täglich unmöglich bewältigbar ist. Das Projekt startete 2011 – „heute läuft es von selbst“, sagt Hehenberger. Die Projektpartner überprüfen aber regelmäßig die Entwicklung. „Alle waren so herzlich – sie haben in Liedern sogar unsere Namen eingebaut“, sagt Plank. Sie bedankte sich damit, dass sie den jungen Mädchen ihr Können demonstrierte und damit wohl auch ein bisschen Selbstvertrauen – Thema Selbstverteidigung – einimpfte.

 

„Es bewegt, trifft und bewirkt etwas“, lautet Planks Resümee der Hilfsprojekte, die sie in Afrika hautnah kennenlernen durfte.

 

Quelle: www.bettinaplank.at

Original Artikel: Oberösterreichischen Nachrichten/Eike-Clemens Kullmann, Ressortleiter Weltspiegel

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