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Vollzeitstelle beim IOC und offene Rechnung mit Olympia

    Vollzeitstelle beim IOC und offene Rechnung mit Olympia 01

Es ist etwas ruhig geworden um Elisa Hämmerle. Um einen Rückzug handelt es sich jedoch nicht. Ganz im Gegenteil. Sie holt eher Anlauf – um bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 noch einmal an den Start zu gehen. Ganz nebenbei absolviert sie gerade ein enorm intensives Praktikum, bei der wohl renommiertesten Sportorganisation weltweit – dem Internationalen Olympischen Komitee.

 

 

Tokio – das Déjà-vu 

2016 war Elisa Hämmerle bei den Olympische Spielen in Rio. Beim Podiumstraining vor Ort dann der Schock: Achillessehnenriss. Fünf Jahre später dann die Olympiapremiere in Tokio während der Coronapandemie. „Tokio an sich waren nicht die Olympischen Spiele, die ich mir gewünscht habe. Ich war froh, dass sie überhaupt stattgefunden haben, aber die ganze Vorbereitung war schon sehr unsicher. Zudem hatte ich noch kleine gesundheitliche Wehwehchen, die verhindert haben, dass ich auf Höchstniveau trainiere“, erklärt die gebürtige Lustenauerin.  

 

Zwei Tage vor dem Wettkampf in Tokio dann das nervenaufreibende Déjà-vu. Elisa zieht sich einen Muskelfaserriss in der Wade zu. Wieder während des Podiumstraining und wieder am Boden. „Zu diesem Zeitpunkt dachte ich nicht, dass ich 48 Stunden später bei einem Wettkampf abliefern kann. Aber irgendwie habe ich es geschafft und unter diesen Umständen lief es eh relativ gut. Das Genießen der Spiele an sich war aber nicht wirklich vorhanden. Ich habe mein ganzes Leben darauf hingearbeitet, so viel Energie hineingesteckt und schlussendlich war es aber nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Weder meine Leistung noch die Spiele an sich. Ich brauche einen anderen Abschluss mit dem Thema Olympia“, gibt die 27-Jährige preis.  

 

Im Gespräch mit Elisa merkt man, dass es da noch eine offene Rechnung gibt – zwischen ihr und den Olympischen Spielen. Und das ist der Grund, warum sie sich noch einmal ein Ziel gesetzt hat: Paris 2024! In dieser Vorbereitungsphase sind Elisas Tage enorm vollgepackt. Der Hauptgrund dafür ist ein sehr anspruchsvoller Job, den Elisa ‚neben‘ einem sehr hohen Trainingspensum ausübt. Sie meistert derzeit eine 40 Stundenwoche in Kombination mit einer Olympiavorbereitung.    

 

 

Lausanne – Praktikum am Nabel der Sportwelt 

Nach den Spielen in Tokio brauchte Elisa erstmal ein Time-out und etwas Abstand zum Turnen. Seit sie vier Jahre alt ist, turnt sie. Seit sie acht ist, geht sie im Olympiazentrum ein und aus – sechs Mal die Woche.  

 

Bereits vor Tokio hat sie sich für einen Sportmanagement Master an der International Academy of Sport Science and Technology in Lausanne beworben. Die Stadt am Genfersee reizte sie besonders, da es der Hotspot für alle internationalen Sportverbände ist und das Studium in engem Austausch mit praxisbezogenen Projekten gemeinsam mit namhaften Organisationen wie dem IOC oder der UEFA ist. „Bei diesem Studium bekommst du Einblicke in diese Organisationen, das kann dir kein anderer bieten. Hier bist du am Nabel der Sportwelt. Hier wird Sportstrategie geschrieben, die sich über die ganze Welt zieht. Auch Lausanne an sich ist eine sehr schöne Stadt, mit vielen internationalen jungen Leuten, die alle verschiedene Geschichten und Hintergründe mitbringen“, schwärmt Elisa. 

 

Im Zuge ihres Studiums hat sie sich für ein Olympionik*innen Praktikum beim IOC beworben und dieses trotz vieler Mitbewerber*innen auch bekommen. Sie arbeitet in der Athlet*innenabteilung unter der Marke ‚Athlete 365‘, die sehr viele interessante Projekte und Infos für Sportler*innen anbietet. „Bei meiner Arbeit geht es sehr viel um die Duale Karriere für Sportlerinnen und Sportler. Wir arbeiten auch sehr eng mit den Top-Sponsoren wie airbnb, Allianz oder Omega zusammen, was unglaublich interessant ist“, erzählt Elisa. 

 

Generell auffallend beim Interview ist, dass Elisa eine enorme Begeisterung ausstrahlt, immer dann, wenn sie von ihrer Arbeit und ihrem Arbeitsumfeld spricht: „Beim IOC bist du als Praktikantin eine vollwertige Mitarbeiterin. Du bist komplett integriert in anspruchsvolle Projekte und nicht zum Kaffee kochen da.“ Die aussagekräftigste Geschichte dazu ist wohl die von Christophe Dubi, der damals als Praktikant beim IOC begonnen hat und inzwischen den Titel ‘Olympic Games Executive Director’ trägt. „Auch unser Team ist ganz besonders. Insgesamt sind wir sieben Olympionik*innen. Alle haben einen anderen sportlichen und auch kulturellen Hintergrund. Wenn du durchs Haus gehst, begegnet dir die ganze Welt! Und das IOC ist das beste Beispiel dafür, dass Leute aus der ganzen Welt sehr erfolgreich miteinander arbeiten können“, schildert Elisa. 

 

Das Thema vollwertige*r Mitarbeiter*in schlägt sich auch in der Arbeitszeit nieder. Elisa arbeitet regulär 40 Wochenstunden beim IOC – und bereitet sich ‚nebenbei‘ auf ihre nächsten Olympischen Spiele vor. Kaum zu glauben, dass auch ihr Tag nur 24 Stunden hat. Alles unter einen Hut zu bringen und ein gut organisiertes Zeitmanagement scheint aber immer schon eine Stärke von Elisa zu sein. Schon damals, als sie in den Niederlanden wohnte und ihr Vorbereitungstraining auf Tokio dort absolvierte, studierte sie gleichzeitig noch Wirtschaft in Innsbruck. „Die Turnhalle in Lausanne, in der ich trainiere, liegt ca. 50 Kilometer außerhalb der Stadt. Ich beginne also früh zu arbeiten, schaue dass ich gegen 16:00 Uhr rauskomme, fahre eine Stunde zur Halle, trainiere zwei bis drei Stunden und fahre dann wieder zurück. Das mach ich vier bis fünf Mal die Woche. Turnen ist ein zeitintensiver Sport und zudem musst du auch einfach immer konzentriert bei der Sache sein. Das in Kombination mit einem anspruchsvollen Job ist schon eine Herausforderung. Viel mehr passt da nicht hinein in einen Tag“, lacht sie.  

 

 

Paris – der Traum 

Warum Elisa dieses Pensum so gut meistert und diese Herausforderung annimmt? Weil hinter ihrem Job spürbar viel Motivation und Herzblut steckt und weil es da diese eine offene Rechnung mit den Olympischen Spielen gibt. Und diese wäre mit Paris 2024 zu begleichen. Eine weitere Teilnahme an Olympischen Spielen ist also das große Ziel: „Einerseits merke ich, dass ich noch nicht auf dem Level bin, auf dem ich vor Tokio war. Mein Körper ist auch nicht mehr der einer 17-Jährigen. Diese Olympiavorbereitung findet durch mein hohes Arbeitspensum auch unter komplett neuen Umständen statt. Allerdings gibt mir mein Arbeitsumfeld, in dem ich tagtäglich mit Olympia zu tun habe, enorm viel Inspiration und Motivation was die Qualifizierung betrifft.“  

 

Die Vorqualifikation geht nun mit den Europameisterschaften los. Im Herbst findet dann die Hauptqualifikation im Rahmen der Weltmeisterschaften statt. 2024 gibt es dann noch einmal die Chance zur Qualifikation über die Weltcups. „Ich blicke der Qulifikation sehr optimistisch entgegen. Klar – es wird wieder dieser eine Tag, dieser eine Moment sein, in dem alles zusammenpassen muss, aber grundsätzlich ist es nichts Neues. Es ist mein vierter Versuch – und den nehme ich nochmal mit Anlauf. Ich sehe Paris 2024 als ein ‚Zusatzkapitel‘ in meiner sehr erfolgreichen Karriere. Ich habe bereits viel erreicht, viele bedeutende Wettkämpfe gewonnen und mich nach schweren Verletzungen zurückgekämpft. Mein ‚Happy End Plus‘ wäre jetzt aber, dass ich mich für diese Spiele qualifiziere, eine reibungslose Vorbereitung habe, nach Paris fahre, fit bin, ohne dass kurz davor etwas passiert und dass ich dann einen guten Wettkampf abliefere und Frieden schließen kann.“  

 

Danke für das tolle und inspirierende Interview Elisa! 

 

Fotos Lausanne: privat

Fotos Turnhalle: ÖOC/Niklas Stadler

 

 

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