Land macht sich auf den Weg zur Sportstrategie 2025

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Wie kann der Sport in Vorarlberg in den nächsten fünf Jahren weiterentwickelt werden? Diese Frage soll im Rahmen der Vorarlberger Sportstrategie 2025 beantwortet werden. Der Auftakt zum Strategieprozess wurde heute im Landhaus gemacht. Vorarlbergs neue Sportlandesrätin Martina Rüscher sucht den engen Austausch mit den Fachverbänden. „Wir wollen weiterhin eine breite Bewegungskultur in der Bevölkerung etablieren und auch im Sport dazu beitragen, damit Vorarlberg die chancenreichste Region für Kinder wird. Dafür gilt es in allen Bereichen – Leistungs- und Breitensport sowie gesundheitsfördernde Bewegung – bewährte Impulse und Angebote beizubehalten und zugleich neue Herausforderungen anzunehmen“, sagte Rüscher.

 

Sowohl die großen wie auch die kleineren Sportverbände und -vereine zeichnen sich durch enormes Engagement aus und in vielen Sportarten hat es in den letzten Jahren eine spürbare Professionalisierung der Verbandsarbeit gegeben. Das Olympiazentrum in Dornbirn bewährt sich als kompetenter Dienstleister für Verbände und Aktive und in Sachen Bewegungs- und Gesundheitsförderung erzielt die Landesinitiative Vorarlberg >>bewegt mit ihren Mitmachaktionen und Informationsangeboten eine erfreuliche Breitenwirkung, so die Bestandsaufnahme der Sportlandesrätin. In diesem Zusammenhang weist Rüscher auf wichtige Aktionen und Veranstaltungen, wie das Sportsymposium des Olympiazentrum Vorarlberg am 8./9. Mai 2020 in Hohenems, hin.

 

Mit der Sportstrategie 2020 wurden wichtige Schritte eingeleitet, etwa durch die Umstellung der Fachverbandsförderung, mit dem Programm SUCCESS IS A MINDSET zur Entwicklung einer Erfolgshaltung, mit dualen Karrierechancen (Lehre und Sport) und mit Impulsen zur Stärkung des Trainer- und Betreuersystems. Diesen Weg gelte es nun konsequent fortzusetzen und weiterzuentwickeln, so Rüscher. Herausforderungen sieht sie in den Veränderungen beim ehrenamtlichen Engagement und in der zunehmenden Bedeutung der Bewegungs- und Gesundheitsförderung für die Bevölkerung – vom Kindesalter an bis hinauf ins hohe Alter. Auch nötige Verbesserungen in der Sportinfrastruktur hat sie im Blick, ebenso wie die Frage nach den Auswirkungen der Digitalisierung auf den Sport.

 

Das Land wolle im Rahmen seiner Möglichkeiten die besten Rahmenbedingungen für den Vorarlberger Sport schaffen und nehme dabei gerne Anregungen aus den Verbänden und Vereinen entgegen, betonte Rüscher: „Wir bauen bei der Formulierung unserer Sportstrategie 2025 auf die enge Zusammenarbeit mit den Fachleuten aus der Praxis und danken schon heute allen, die bereit sind, sich einzubringen.“

 

Das Olympiazentrum Vorarlberg wird im Weiterentwicklungsprozess für die Sportstrategie die Verantwortung für das Prozessmanagement übernehmen.

 

 

© Text: VLK, Fotos: Dietmar Mathis

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