Adriana Marksteiner: Aufbautraining für die Newcomerin des Jahres

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Nur Tage nachdem Adriana Marksteiner vom SSV Dornbirn Schoren in der WHA (Women Handball Austria) zur Newcomerin und zur besten Rückraumlinken der Saison 2019/20 gewählt worden war, verletzte sich die Dornbirnerin im Training Ende Juni schwer am rechten Knie. Ohne Fremdeinwirkung zog sie sich einen Kreuzbandriss zu, auch der Meniskus wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der eigentlich schon fixierte Wechsel zum spanischen Top-Club Rocasa Gran Canaria wurde verschoben, ihre Reha und ihr Aufbautraining absolviert sie in Vorarlberg.

 

Martin Hämmerle, der Adriana im Olympiazentrum betreut: „Adriana befindet sich derzeit in der 15. Reha-Woche. Die Reha läuft optimal, ohne jegliche Probleme und wir sind bis dato richtig geniale Schritte nach vorne bzw. zurück in Richtung Profisport gekommen! Gerade in der momentanen Phase heißt es aber immer noch ruhig und ohne Übermut bzw. Stress, dafür mit aller Konsequenz und Konzentration, ‘dranzubleiben’. Eine Rückführung in den Handballsport bringt hoch komplexe Anforderungen mit sich im Sinne des Zusammenspiels vieler Parameter und schlussendlich der gesamten Athletik ihres Körpers. Das braucht noch Zeit!

 

Was Martin besonders hervorhebt ist Adrianas tägliche, höchst konzentrierte Herangehensweise und ihr sehr professionelles Verhalten: “Uns beiden war von Anfang an klar, dass wir die gemeinsame Reha-Zeit als Chance nützen, um auf allen Ebenen einen Schritt nach vorne zu machen. Gerade deshalb dreht sich ein sehr großer Anteil der gemeinsamen Arbeit nicht nur um die Reha des operierten Knies, sondern um Adrianas vielseitige athletische Weiterentwicklung! Es macht richtig Spaß mit ihr zusammenzuarbeiten“.

 

Auch Adriana schätzt die Arbeit im Olympiazentrum: “Ich habe mich dazu entschlossen meinen Wechsel nach Spanien aufgrund der Verletzung zu verschieben, da ich im Olympiazentrum Vorarlberg ein perfektes Rundum-Paket bekomme. Hier wird nämlich nicht nur mein Knie optimal auf den Wiedereinstieg vorbereitet, sondern auch meine physische und mentale Fitness. Mir wurde in den letzten Wochen immer mehr bewusst wie cool ein Aufbautraining in solch einem tollen Umfeld sein kann. Ich komme meinem Ziel jeden Tag ein Stück näher“.

 

 

In der Förderstruktur des Landes Vorarlberg ist Kernaufgabe des Olympiazentrums, Einzelspitzensportler durch weitestgehend kostenfreie Leistungserbringung in den fünf Kerndisziplinen der Olympic High Performance Unit zu unterstützen. Mannschaftssportler kommen für diese Betreuungsleistungen selbst auf.

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