Von der Junioren-WM zum Weltcup-Finale: Lukas Feurstein

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Im Sommer hat noch nichts, noch wirklich nichts auf einen erfolgreichen Winter hingedeutet: Lukas Feurstein quälte sich mühsam durch Therapieeinheiten und Rehabilitationstrainings, der Rücken spielte nicht mit – so verpasste er den Löwenanteil der Schneetrainingstage im Sommer … Jetzt darf er sich über 2 WM-Medaillen bei den Junioren und ein gelungenes Weltcup-Debüt freuen!

 

Die Coronapandemie sorgte für eine absolut ungewöhnliche Junioren-WM: Die erste Woche waren nur die Burschen am Start, die zweite Woche nur die Mädels. Das Programm wurde auf jeweils 3 Bewerbe reduziert und jede Nation durfte pro Geschlecht nur 4 TeilnehmerInnen nominieren. Gleich zum Auftakt schlug der Mellauer zu – am ersten Tag im Super-G holte er sich gleich Silber. Derart beflügelt landete er einen Tag später im Riesenslalom noch eine Platz weiter vorne und sicherte sich die Goldmedaille.

 

Diese Goldmedaille brachte ihm nicht nur eine Einladung zu “Sport und Talk im Hangar-7” bei Servus-TV ein sondern auch einen Startplatz beim Weltcup-Finale. Dort sind eigentlich nur die Top 25 der jeweiligen Disziplin und die 500-Punkte-Fahrer startberechtigt – aber eben auch die Junioren-Weltmeister.

 

Mit Startnummer 22 ging Lukas Feurstein als Letzter des ersten Durchgangs bei schweren Bedingungen an den Start. Trotz schlechter Sicht und herausfordernden Pistenbedingungen zeigte sich kein Unterschied zu gestandenen Weltcup-Fahrern. Auch im 2. Durchgang konnte er auf einem extrem drehenden Kurs ebenso überzeugen und belegte mit Rang 19 zwar den letzten Platz im Klassement, das aber nur mit 3 Zehnteln Rückstand auf Manuel Feller – die Laufzeit im 2. Durchgang war besser als die von Justin Murisier, der in der Saisonwertung immerhin Rang 8 erreichte.

 

Junioren-WM Bansko (© ÖSV)

 

WC-Finale Lenzerheide

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