Triathlon: Leon Pauger 6. bei U23-WM!

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Leon Pauger lieferte bei der U23-Weltmeisterschaft in Edmonton (CAN) mit Platz 6 erneut eine Talentprobe ab. Den Grundstein legte der 22-Jährige bereits beim Schwimmen. Gold ging an den Ungarn Csongor Lehmann.

 

Im Rahmen der weltweiten World Triathlon Championship Series, bei der seit über 10 Jahren die Triathlon Weltmeister gekürt werden, fand neben dem Grand Final der Elite auch die U23-Weltmeisterschaft statt. Mit dabei unter den besten U23-Athleten der Welt der Vorarlberger Leon Pauger, der sich mit einem 8. Rang bei der U23-Europameisterschaft in Kitzbühel im Juni das Ticket gesichert hatte.

 

Im mit 39 hochkarätigen Startern besetzten Teilnehmerfeld lief Pauger nach dem Schwimmen als Erster in die Wechselzone. Gemeinsam in einer 11-Mann starken Fluchtgruppe schafften sie es ihre Verfolger auf den 40 Radkilometern auf über eine Minute zu distanzieren. Nach einem Fehler in der zweiten Wechselzone musste der ÖTRV-Kaderathlet als Elfter auf die Laufstrecke wechseln. Letztendlich hatte Pauger sich das Rennen gut eingeteilt und genügend Reserven, um auf den abschließenden 10 Kilometern noch Plätze gutzumachen. Auf dem großartigen 6. Platz überquerte der Vorarlberger die Ziellinie.

 

“Beim Schwimmen habe ich mich super gefühlt, ich konnte ganz vorne aus dem Wasser steigen. Das Radfahren war am Beginn etwas unorganisiert, ich habe immer wieder Führungsarbeit übernommen und wir konnten die Verfolger schließlich auf Distanz halten. Der zweite Wechsel lief nicht optimal, ich bin nicht gleich in die Schuhe gekommen und lief als Letzter aus der Wechselzone. Dann musste ich alleine laufen. Das war etwas schade, denn der Windschatten bringt doch relativ viel und es war etwas windig. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit Platz sechs, damit konnte ich wertvolle Weltranglistenpunkte sammeln”, so Pauger im Ziel.

 

“Das war eine richtig gute Leistung! Leon hat den Grundstein schon im Schwimmen gelegt und bis auf den 2. Wechsel hat er alles richtig gemacht – ein Versprechen für die Zukunft!”, zeigt sich ÖTRV-Sportdirektor Robert Michlmayr sehr zufrieden.

 

© Text: Triathlon Austria, Foto: ITU

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