Ski alpin: Erfolgreicher Weltcup-Winter für den VSV

    Ski alpin: Erfolgreicher Weltcup-Winter für den VSV 01

Der Vorarlberger Skiverband darf sich über eine starke Entwicklung im alpinen Weltcup freuen. Vorarlberger Athletinnen und Athleten holten 16/17 insgesamt 607 Weltcuppunkte – ein starkes Lebenszeichen von Christine Scheyer, Christian Hirschbühl, Elisabeth Kappaurer, Frederic Berthold, Katharina Liensberger, Daniel Meier und Marcel Mathis!

 

Bei der Jahreshauptversammlung im Sommer 2015 war VSV-Präsident Patrick Ortlieb noch “not amused” und bekrittelte die Punkteausbeute in der gerade abgelaufenen Weltcup-Saison: Während die Nordischen Eva Pinkelnig, Sepp Schneider und Dominik Baldauf regelmäßig gepunktet hatten, konnte die Alpinen in der Saison 14/15 nicht einen einzigen Weltcuppunkt ergattern. Gute Ergebnisse im Europacup, Einsätze im Weltcup aber unter dem Strich kein Weltcuppunkt auf der Habenseite. Allerdings war dort auch klar, dass in der jungen VSV-Garde jede Menge Potential schlummert, das es zu heben galt.

 

Seither haben sich die Athletinnen und Athleten sehr ordentlich weiterentwickelt. 15/16 gab es bereits wieder Punkte und Spitzenplatzierungen wie zB den 7. Rang von Christian Hirschbühl im Slalom in Kitzbühel oder die ersten Weltcuppunkte von Christine Scheyer in der Kombination in Soldeu – allerdings gab es auch verletzungsbedingte Ausfälle über praktisch die ganze Saison (Daniel Meier, Elisabeth Kappaurer). Die sehr seriöse Arbeit der Jungs und Mädels begann langsam auch Früchte zu tragen …

 

Vor dem Sommer 2016 setzte das Olympiazentrum Vorarlberg das “All in”-System auf, die umfassende athletische Betreuung intensivierte sich und konnte weiter individualisiert werden – und die Abstimmung mit den jeweils verantwortlichen Trainern des ÖSV verbesserte sich. Die Rädchen im System rund um die Athleten griffen immer besser ineinander. So hatten sie immer bessere Möglichkeiten, ihre eigene Leistung zu entwickeln. Kern der Entwicklung war die hochprofessionelle Arbeit der Athleten, die ihre Leistungsentwicklung 365 Tage im Jahr im Fokus haben – das Olympiazentrum und der ÖSV konnten “nur” die Rahmenbedingungen dafür verbessern. Darum: Gratulation an die Jungs und Mädels, die ein wirklich intensives Programm erfolgreich gemeistert haben!

 

Highlights gab es dabei jede Menge: Christine Scheyer fuhr beständig in die Spitzenränge und gewann sogar ein Rennen (Abfahrt in Zauchensee). Frederic Berthold holte sein erstes Weltcup-Stockerl (Kombination Wengen). Christian Hirschbühl gelang mit Rang 4 in Wengen sein bestes Weltcup-Resultat. Elisabeth Kappaurer schlug gegen Saisonende mit 4 Rennen in Folge, in denen sie Punkte holte, zu. Katharina Liensberger carvte als Jüngste im Bunde in der Saisonmitte frech zu Slalom-Punkten (und holte bei der Junioren-WM zwei Silbermedaillen) und Daniel Meier krönte eine jahrelange Verletzungsgeschichte und knapp verpasste 2. Durchgänge durch die ganze Saison mit einem Top-Resultat im RSL von Krajnska Gora. Und auch Marcel Mathis, der im Sommer seinen ÖSV-Kaderstatus verloren hatte, konnte in Kranjska Gora erstmals wieder punkten. Große Freude löste dabei im Olympiazentrum auch aus, dass alle durch ihren guten körperlichen Zustand die ganze Saison über von schwereren Verletzungen verschont geblieben sind.

 

In Summe: Ein schöner Schritt nach vorne, ein großer Entwicklungsschritt – die Reise soll aber noch lange weitergehen, viel Arbeit wartet!

 

Die Ergebnisse im Detail:

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