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Die Olympiazentrum GmbH besteht aus verschiedenen Geschäftsbereichen, die teilweise auch an verschiedenen Standorten beheimatet sind. Die Betreuung der Spitzensportler:innen erfolgt in Dornbirn, wo sie alle Leistungen unter einem Dach erhalten.

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Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Wer sich mit neuen Dingen beschäftigt, entwickelt sich weiter. Unter diesem Credo stehen die Projekte, die wir ins Leben gerufen haben.

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Was gibt es Neues rund um unsere Kaderathlet:innen und ihre erzielten Erfolge, die Arbeit unserer Expert:innen im Olympiazentrum oder den Entwicklungen bei uns im Haus?
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Olympiazentrum
Die Olympiazentrum GmbH besteht aus verschiedenen Geschäftsbereichen, die teilweise auch an verschiedenen Standorten beheimatet sind. Die Betreuung der Spitzensportler:innen erfolgt in Dornbirn, wo sie alle Leistungen unter einem Dach erhalten.
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Athlet:innen der Vorarlberger Einzelspitzensportförderung erhalten umfassende Unterstützung von unseren Expert:innen in den verschiedensten Bereichen. Sportfachverbände werden in ihrer Entwicklung unterstützt und wir bieten Fortbildungen für Sportler:innen, Trainer:innen oder Betreuer:innen an.
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Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Wer sich mit neuen Dingen beschäftigt, entwickelt sich weiter. Unter diesem Credo stehen die Projekte, die wir ins Leben gerufen haben.
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Premiere der Talent Days Bodensee

    Premiere der Talent Days Bodensee 01

Mit einer gemeinsamen Abschlussveranstaltung im Festspielhaus Bregenz sind am Sonntag die ersten Talent Days Bodensee zu Ende gegangen. Seit Freitag hatten rund 250 junge Sporttalente im Alter von 12 bis 14 Jahren aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein in Handball, Volleyball, Schwimmen und Klettern zusammen trainiert – mit Gleichaltrigen aus den Nachbarländern, die sie sonst höchstens im Wettkampf treffen würden. Die nächste Ausgabe ist vom 22. bis 24. September 2028 geplant.

 

Ziel der Talent Days Bodensee ist es, junge Talente sowie Trainerinnen und Trainer miteinander zu vernetzen, den internationalen Austausch zu fördern und den olympischen Gedanken in der Vierländerregion erlebbar zu machen. Damit steht nicht allein die sportliche Leistung im Mittelpunkt: Auch Fairplay, olympische Werte, persönliche Entwicklung und das Kennenlernen über Landesgrenzen hinweg sind zentrale Bestandteile des Formats.

 

Training, Workshops und Begegnung mit einer Olympiamedaillengewinnerin

Die Jugendlichen kamen aus zehn verschiedenen Ländern und Kantonen; betreut wurden sie von 27 Trainerinnen und Trainern aus den vier Ländern. Auf dem Programm standen sportartspezifische Trainings und gemeinsame Athletikeinheiten. In den Workshops für die Talente ging es um Zielsetzung (Ziele setzten. Klarheit schaffen. Loslegen.), die Trainerinnen und Trainer beschäftigten sich mit den Themen „Umgang mit Fehlern“ sowie Kommunikation zur Stärkung von Leistung und Persönlichkeit. In einer letzten Trainingseinheit am Sonntag konnten die Jugendlichen das Gelernte noch einmal anwenden.

 

Unterstützt vom Organisationskomitee waren es die 27 Trainerinnen und Trainer, die die Talente eingeladen und das Programm mit Leben gefüllt hatten. „Für die jungen Sportlerinnen und Sportler ist es eine Ehre, hier dabei zu sein. In Vorarlberg haben wir aus dem Kreis der Kaderathleten vier Mädchen ausgewählt“, sagte Jörg Mäser, Vorstand des Vorarlberger Schwimmverbandes und verantwortlich für die Organisation der österreichischen Schwimmteilnehmerinnen. „Für die Betreuung haben wir eine Mischung aus Spitzen- und Nachwuchstrainerinnen nominiert, zwei Trainerinnen der jüngeren Generation haben die Möglichkeit erhalten hier dabei zu sein.“

 

Olympiazentrum mit zwei Fachbereichen vertreten

Simon Nußbaumer, Daniel Rähse und Amina Gutschi (Persönlichkeitsentwicklung & Sportpsychologie) durften den Nachwuchsathlet:innen die motivierende Wirkung von Zielen näherbringen. Durch spielerische Übungen lernten die Teilnehmer:innen, welche Ziele es gibt und worin die Unterschiede bestehen. Darüber hinaus konnten sie deren motivierende Wirkung erleben. Schließlich formulierten sie ihre eigenen Ziele für die kommende Saison.

 

Marc Sohm und Marc Philipp (Sportmedizinisches Institut und Kompetenzzentrum Wissenschaft) brachten den Teilnehmer:innen das wichtige Thema Gehirnerschütterungen näher. Insgesamt erreichten sie rund 80 bis 100 Kinder und Jugendliche sowie etwa 25 Trainer:innen. Mit interaktiven Quizformaten lernten die Teilnehmer:innen spielerisch, warum Gehirnerschütterungen gerade in ihrer Altersgruppe ein relevantes Thema sind, wie sie mögliche Anzeichen erkennen und worauf es nach einer Gehirnerschütterung bei der Rückkehr in den Sport und in die Schule ankommt. Ergänzend dazu erhielten sie Informationsmaterial, um das Gelernte auch über die Veranstaltung hinaus zu vertiefen.

 

Wer steckt hinter den Talent Days

Die Talent Days Bodensee gehen auf einen Vorschlag der Nationalen Olympischen Komitees an die Arbeitsgruppe Bewegung und Sport in der IBK-Kommission Gesundheit und Soziales zurück. 2024 beschlossen die Regierungschefinnen und Regierungschefs der zehn IBK-Mitglieder, das Format umzusetzen. Unterstützt wird es von den olympischen Dachorganisationen der vier Länder – dem Österreichischen Olympischen Comité, Swiss Olympic, dem Liechtenstein Olympic Committee und dem Deutschen Olympischen Sportbund.

 

Die Abwicklung der Talent Days Bodensee erfolgt durch einen eigens dafür gegründeten Verein, in dem federführend das Land Vorarlberg und der Landessportverband Baden-Württemberg vertreten sind, sowie in Kooperation mit den Sportämtern der IBK-Länder und -Kantone.

Die Talent Days Bodensee werden im Rahmen des IBK-Kleinprojektefonds aus Interreg-Mitteln des Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Programms gefördert.

 

Die Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) ist die gemeinsame Plattform der Regierungen der Länder und Kantone Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Ziel der IBK ist es, die Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale Zusammengehörigkeit zu stärken. Sie bildet den Kern eines breit gefächerten Netzwerkes der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Bodenseeregion.

 

2028 geht es weiter

Die Talent Days Bodensee werden künftig alle zwei Jahre stattfinden; für 2028 ist eine weitere Austragung vom 22. bis 24. September 2028 in Vorarlberg vorgesehen. Welche Sportarten und Programmpunkte dann angeboten werden, wird in den kommenden Monaten erarbeitet. Einfließen sollen die Erfahrungen aus der ersten Ausgabe und die Rückmeldungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

Roman Hasler, Sprecher der Arbeitsgruppe Bewegung und Sport der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK), blickt bereits auf die nächste Ausgabe: „Wir haben bei der Premiere gesehen, wie schnell aus Jugendlichen aus vier Ländern eine gemeinsame Gruppe werden kann. Diese Energie wollen wir mitnehmen und die Talent Days gemeinsam weiterentwickeln. Für 2028 hören wir genau hin, was die Jugendlichen uns zurückmelden: Sie wissen am besten, was bleiben soll und was wir besser machen können. Unser Ziel ist, dass aus den Begegnungen dieser drei Tage ein Netzwerk junger Sportlerinnen und Sportler rund um den Bodensee wächst.“

 

 

Fotos: FototeamDigital

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