Mit neuem Boot um Olympiamedaille

    Mit neuem Boot um Olympiamedaille 01

Benjamin Bildstein und David Hussl haben am Donnerstag im Olympia-Revier vor Enoshima, Japan erstmals das Wassertraining aufgenommen – und dabei ihr neues Boot getestet. Davor taufte Patin Susann Beucke aus Deutschland den rot-weiß-roten 49er auf den Namen „Maia“.

 

Der erste Trainingstag am Wasser hat für Benjamin Bildstein und David Hussl mit der Taufe ihres neuen Bootes begonnen. Susann Beucke, die für Deutschland bei den Spielen in der 49erFX-Klasse teilnehmen wird, taufte es auf den Namen „Maia“. „Wir haben mit Susann in den letzten Jahren immer sehr viel Kontakt gehabt und uns sehr gut mit ihr verstanden. Sie ist ein fröhlicher Mensch – und das passt zu unserem neuen Boot und zu uns selbst“, berichtet Steuermann Benjamin Bildstein.

 

Übersetzt bedeutet „Maia“ Mut, Selbstvertrauen und Zuversicht – Attribute, die es für erfolgreiche Olympische Spiele braucht. „Auf Japanisch haben wir auch eine Schreibweise gefunden die ‚Maia‘ mit lebendig übersetzt“, ergänzt Vorschoter David Hussl.

 

Ausbau durch Laser-Technik
Die beiden Athleten vom Yacht Club Bregenz haben ihr neues Boot nach Erhalt im Frühling in vielen Arbeitsstunden intensiv und präzise ausgebaut. Bei der Kontrolle und Einpassung von Schwert und Ruder wurde erstmals auf Laser-Technik zurückgegriffen. „Für uns ist ein neues Boot eine recht spannende Sache. Wir sind zuversichtlich, dass wir damit auch sehr gut zurechtkommen und werden uns in den nächsten Tagen in vielen Testeinheiten mit ‚Maia‘ vertraut machen“, erklärt Steuermann Benjamin Bildstein. Als Reserve haben die Vize-Europameister von 2020 auch einen zweiten Rumpf nach Tokio verschifft, „auf dem wir ein sehr gutes Gefühl haben“.

 

Kurze erste Session am Wasser
Im Anschluss an die Bootstaufe sind die beiden Athleten des Österreichischen Segel-Verbands erstmals aufs Wasser gegangen. Bei 5 bis 6 Knoten Wind absolvierten sie ein paar Trainingsrunden mit den Teams aus Dänemark, Polen und Portugal. „Es war sehr schön für uns jetzt endlich wieder auf das Wasser zu können, nachdem wir die letzten Tage ausschließlich im Hafen und Hotel verbrachten. Es hat definitiv Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf die nächsten Einheiten“, erzählt Vorschoter David Hussl.

 

Quelle/Bilder: www.segelverband.at

 

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