Leon Pauger in Topform

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Leon Pauger ist seit Dezember 2019 in intensiver Betreuung im Olympiazentrum Vorarlberg. In unserem Team arbeitet er hauptsächlich mit Manuel Hofer. Nun hat Leon seinen ersten großen internationalen Sieg gefeiert, scheint nicht zu bremsen zu sein und ist top in Form.

 

Vergangenen Freitag startete Leon beim Sprint Triathlon Europacup in Polen. “Ich habe gewusst, dass ich gut in Form bin aber mein Ziel waren die Top Fünf, eventuell das Podium. Am Morgen des Rennens bin ich aufgestanden und habe zu meinem Kollegen gesagt ‘heute gewinne ich das Rennen’. Ich habe mich sehr auf das Rennen gefreut, war nicht wirklich angespannt und irgendwie hatte ich es im Gefühl, dass es gut laufen wird”, erzählt Leon. Er feierte in Polen fast einen Start-Ziel Sieg. Mit der zweitschnellsten Schwimmzeit und einer sehr starken Leistung auf dem Rad legte er den Grundstein für seinen Sieg. Beim abschließenden Lauf konnte der Deutsche Tim Siepmann noch ein paar Sekunden aufholen, den Sieg von Leon aber nicht mehr gefährden. Er siegte mit elf Sekunden Vorsprung vor Tim Siepmann und Jonas Osterhold (beide GER).

 

Der Sieg im Europacup kam nicht ganz überraschend. Schon beim Saisonsauftakt in Gmunden stand Leon ganz oben auf dem Podest. Er blieb als einziger Athlet auf der Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) unter einer Stunde und gewann im stark besetzten Herrenfeld (sogar vor einem Olympiakandidaten). Weiter ging es bei den Staatsmeisterschaften im Juli und Anfang August. Hier holte er sich den Vizestaatsmeistertitel auf der Kurzsdistanz und zweimal U-23 Gold auf der Sprint- und auf der Kurzdistanz.

 

Manuel Hofer hat sozusagen die Schirmherrschaft über die Betreuung von Leon im Olympiazentrum. Die gemeinsame Arbeit hat sowohl die Prävention als auch die Leistungsentwicklung als Ziel: “Wir fokussieren bei Leon eine ganzheitliche Betreuung bei uns im Haus. Das beinhaltet nicht nur die physiotherapeutische Betreuung inklusive Massagen und Regeneration, sondern auch einen engen Kontakt mit seinem Trainer, das Athletiktraining im Winter und z.B. eine Ernährungsumstellung. Wir haben hier ein sehr offenes Verhältnis, was sehr viel bringt und ein tolles, vielversprechendes Gesamtkonstrukt schafft”, erklärt Manuel.

 

Was steht weiter auf dem Plan bei Leon? Was seine Ausbildung betrifft, hofft Leon auf einen Platz im Lehrgang für Spitzensportler bei der Polizei. Im Bezug auf die kommenden Rennen würde er gerne bei den Weltcups in Arzachena (ITA) und Karlsbad (CZE) starten – ob er starten darf ist allerdings noch unklar. “Das Verrückte ist, dass es dieses Jahr keine Weltranglistenpunkte gibt. Für meinen Europacupsieg hätte ich eigentlich 240 Punkte bekommen und wäre 100 Plätze weiter nach oben geklettert. Aufgrund der Covid-19 Ausnahmeregelungen werden die Punkte dieses Jahr jedoch nicht gezählt – es zählen also noch die alten von letztem Jahr. Ich bin deshalb viel weiter unten in der Liste als ich sein sollte und liege bei jedem Rennen weit vor Athleten die in der Weltrangliste vor mir platziert sind”, schildert Leon. 

 

Fotos: labosport, Wilhelm Lilge

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