Johannes Ludescher: Rang 5 beim Olympia-Qualifier

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Johannes Ludescher stellte beim ersten Olympia-Qualifier in Budapest unter Beweis, dass er sich in den letzten eineinhalb Jahren deutlich weiterentwickelt hat. Dennoch erfüllten sich seine Tokio-Hoffnungen vorerst noch nicht … Ludescher musste sich bei den Freistilspezialisten im Limit bis 125 Kilo im Viertelfinale dem Weißrussen Dzianis Khramiankou mit 1:12-Wertungspunkten deutlich geschlagen geben. Auch nach der ersten Olympia-Qualifikation hat der ÖRSV-Starter noch eine Chance, um sein Ziel zu verwirklichen: Er muss beim letzten Qualifikationsturnier Anfang Mai in Sofia (Bulgarien) das Turnier gewinnen.

 

Obwohl er zwischenzeitlich mit 1:0 führte, reichte seinem Gegner eine Unachtsamkeit Ludeschers, um ihn mit fünf aufeinanderfolgenden Beinschrauben zu besiegen. Für den Vorarlberger ist sehr bitter, weil er das Turnier mit einem Sieg gegen den Bulgaren Georgi Ivanov (3:0) startete. Nur die beiden Halbfinalsieger jeder Gewichtsklasse lösen in Ungarn das Ticket für die Olympischen Spiele.

 

ÖRSV-Sportdirektor und Freistil-Bundestrainer Jörg Helmdach: “Ich bin sehr zufrieden mit Ludi. Er hat von unserem Plan schon viel umgesetzt. Ich denke, das konnte man in den Kämpfen sehen. Im Auftaktkampf gegen den Bulgaren hat sehr gut funktioniert. Der Sieg geht voll in Ordnung. Gegen den Weißrussen hat er den Kampf auch dominiert, bis zu dem Moment, der dann über die Niederlage entschieden hat. Er geriet in die Beinschraube, kam dort nicht mehr heraus. Sein Gegner nutzte diese eine Chance. Es spricht für Khramiankou, der im Halbfinale auch den Russen Sharipov bezwang.”

 

Das europäische Olympia-Qualifikationsturnier hat Ludescher auf Rang fünf abgeschlossen. In der Hoffnungsrunde stand der Kaderathlet des KSK Klaus zunächst dem Lokalmatadoren Daniel Ligeti gegenüber. Mit einem starken und überzeugenden 7:1-Sieg über den Ungarn holte sich Ludescher beim europäischen Olympia-Qualifikationsturnier seinen zweiten Sieg. Das kleine Finale gegen Shamil Sharipov verlor er dann mit 0:8-Wertungspunkten. Noch zur Pause lag der Vorarlberger durch eine Passivitätswertung nur mit 0:1 zurück, doch der Russe war nach der Pause bissiger. Einige Unachtsamkeiten führten zur hohen Niederlage Ludeschers im Kampf um Bronze.

 

© Text & Fotos: RSVV

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