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Die Olympiazentrum GmbH besteht aus verschiedenen Geschäftsbereichen, die teilweise auch an verschiedenen Standorten beheimatet sind. Die Betreuung der Spitzensportler:innen erfolgt in Dornbirn, wo sie alle Leistungen unter einem Dach erhalten.

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Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Wer sich mit neuen Dingen beschäftigt, entwickelt sich weiter. Unter diesem Credo stehen die Projekte, die wir ins Leben gerufen haben.

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Die Olympiazentrum GmbH besteht aus verschiedenen Geschäftsbereichen, die teilweise auch an verschiedenen Standorten beheimatet sind. Die Betreuung der Spitzensportler:innen erfolgt in Dornbirn, wo sie alle Leistungen unter einem Dach erhalten.
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ISABEL POSCH STELLT NEUEN österreichischen Rekord über 100m auf

    ISABEL POSCH STELLT NEUEN österreichischen Rekord über 100m auf 01

Mit dem „18. Sportunion Liese Prokop Memorial“ fand heute im Sportzentrum NÖ das erste große Leichtathletik-Meeting der Saison in Österreich statt. Beim World Athletics „Bronze“-Level-Meeting in der niederösterreichischen Landeshauptstadt zeigten sich die heimischen Top-Stars in toller Form. Allen voran Anja Dlauhy und Isabel Posch mit den EM-Limits und neuen Rekorden, dazu gab es gleich vier Siege österreichischer Athlet:innen. 

 

Anja Dlauhy pulverisiert 400m-Hürden-Rekord erneut und läuft zur EM, Posch macht es ihr über 100m nach

Die 400m Hürden der Frauen waren vor wenigen Wochen schon Gesprächsthema, als Anja Dlauhy (ULC Riverside Mödling) den ÖLV-Rekord auf 55,82s verbesserte und sich damit in eine Außenseiterposition im Kampf um ein EM-Ticket brachte. Diese Überlegungen sind seit heute aber obsolet, denn die Niederösterreicherin stürmte mit sensationellen 54,80s um die mit 10 Hürden gespickte Stadionrunde. Nach hartem Fight mit Vorjahressiegerin Sara Mato (HUN) konnte die Jus-Studentin diese auf den letzten Metern noch abfangen und unterbot mit dieser grandiosen abermaligen Steigerung die EM-Norm von 55,30s deutlich. In Europa liegt die 23-Jährige damit auf dem großartigen Rang 4, in der Jahresweltbestenliste auf Platz 15, sie ist auch bereits die siebente ÖLV-Athlet:in mit dem direkten Limit für Birmingham.

 

Lena Pressler (Union St.Pölten), die sich erst vor wenigen Tagen auf 55,87s gesteigert hat, kam heute mit 56,66s auf Rang 6. Den Sieg vor Anja Dlauhy sicherte sich überraschend die Siegerin des B-Laufes. Sofia Lavreshina (POR) steigerte sich mit 54,48s um mehr als zwei Sekunden und schaffte so die Sensation.

 

Anja Dlauhy: „Diese Zeit hätte ich niemals erwartet. Ich habe noch nicht ganz realisiert, was da heute passiert ist. Es fühlt sich unbeschreiblich an. Es waren heute perfekte Bedingungen, warm, windstill und ein starkes Feld, besser kann es nicht sein. Die erste Rennhälfte war ca. gleich wie bei meinem Rekord vor drei Wochen, hinten raus hat sich der Lauf dann heute aber viel besser angefühlt. Ich wollte an der Ungarin dranbleiben und konnte bis ins Ziel mit Druck laufen. Das direkte EM-Limit und die 54er-Zeit sind natürlich der Wahnsinn.“

 

Schon in den Vorläufen über 100m der Frauen setzte U23-Europameisterin Karolina Manasova (CZE) eine Duftmarke, als sie mit 11,08s (0,6) nicht nur die EM-Norm von 11,18s deutlich knackte, sondern auch einen neuen tschechischen Rekord aufstellte. Österreichs schnellste Frauen Isabel Posch (TS Lustenau) mit 11,41s (0,0) und Magdalena Lindner (Union St.Pölten) mit 11,43s (-0,5) konnten sich ebenso mühelos für das Finale qualifizieren. Dort war die Tschechin dann mit sensationellen 11,01s (0,9) knapp vor Rebekka Haase (GER) mit 11,04s (PB) wiederum die Schnellste, die beiden Österreicherinnen standen diesen Leistungen aber um fast nichts nach. Isabel Posch stürmte mit großartigen 11,10s nicht nur zum direkten EM-Limit Nummer 8 für den ÖLV (11,18s), die 26-jährige Vorarlbergerin verbesserte als Dritte auch den von Karin Mayr-Krifka seit 2003 mit 11,15s gehaltenen Rekord um gleich 5/100s. Auch Magdalena Lindner lief als Vierte die schnellste Zeit ihrer Karriere, die 26-jährige Niederösterreicherin schob sich mit 11,28s auf Rang 4 in der ewigen ÖLV-Alltime-List nach vorne. Die drei ersten dieses bemerkenswerten Rennens nehmen jetzt in der europäischen Jahresbestenliste die Positionen 1, 2 und 5 ein.

 

Isabel Posch: „Ich kanns gar nicht glauben, mit der Zeit hätte ich heute sicher nicht gerechnet. Hier zu laufen ist mega cool, die Stimmung ist sehr gut, die Bahn ist schnell, es macht voll Spaß. Rebekka neben mir hat mich super gezogen, da habe ich mich festgebissen, die wollte ich nicht weglassen. Das hat heute super funktioniert, es war ein Wahnsinns-Rennen, auch wenn mein Lauf am Ende sicher nicht schön ausgeschaut hat. Mit der EM habe ich natürlich schon spekuliert, ich habe mir aber gar keinen Druck gemacht und wollte bei jedem Rennen immer nur das Beste geben.“

 

 

Quelle: https://www.oelv.at/

Fotos: GEPA pictures/Walter Luger

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