Hirschbühl – Comback auf heimischen Boden in Lech/Zürs

    Hirschbühl – Comback auf heimischen Boden in Lech/Zürs 01

Vergangenes Wochenende ging der Parallelriesentorlauf der Herren in Lech-Zürs über die Bühne. Nach seiner Verletzung Anfang des Jahres, war es das Comeback von Christian Hirschbühl im Weltcup – und das auf heimischen Boden.

 

Im Jänner 2020 hat Christian sich im Training am Hochstein in Lienz eine starke Leistenzerrung und eine Adduktorenverletzung am rechte Bein zugezogen. Er arbeitete wie berichtet anschließend sehr intensiv mit Manuel Hofer an seiner Reha.

 

Nach dem Auftakt in Sölden fand auch das zweite Rennen der ÖSV-Herren auf heimischen Boden statt. Nachdem die Rennen in Lech-Zürs um zwei Wochen verschoben werden mussten, fanden die Athleten perfekte Bedingungen auf der Vorarlberger Seite des Arlbergs vor. Bei der Qualifikation am Vormittag standen acht ÖSV-Läufer am Start, wovon sich Adrian Pertl als Vierter, Christian Hirschbühl auf Rang elf und Dominik Raschner als 15. für das Finale der besten 16 qualifizieren konnte.

 

Bei Flutlicht ging es für die drei Österreich im Achtelfinale um den Einzug in die Top-8. Adrian Pertl hatte den Norweger Atle Lie Mcgrath als Gegner und setzte sich in zwei Läufen souverän durch. Christian Hirschbühl lag nach dem ersten Lauf gegen Aleksander Aamodt Kilde zurück, konnte das Duell jedoch noch für sich entscheiden und stieg auf. Dominik Raschner bekam es mit dem späteren Sieger Alexis Pinturault zu tun und zog mit 0,27 Sekunden Rückstand den Kürzeren.

 

Für Pertl und Hirschbühl ging es weiter im Viertelfinale. Der 24-jährige Pertl duellierte sich gegen den Schweizer Mauro Caviezel und konnte sich in einem spannenden Rennen knapp mit 0,08 Sekunden durchsetzen. Der Kärntner zog damit ins Halbfinale ein. Christian Hirschbühl hingegen zog gegen Alexander Schmid um 0,39 Sekunden den Kürzeren.

 

Im Endklassement belegte Hirschbühl bei seinem Comeback-Rennen den ausgezeichneten achten Platz. Nach dem Rennen erklärte er: “Im Moment überwiegt noch die Enttäuschung, aber in ein paar Stunden werde ich bestimmt positiv resümieren.”

 

Im Halbfinale traf Adrian Pertl auf Hendrik Kristofferen (NOR). Der Norweger zeigte zwei starke Läufe und setzte sich mit 0,26 Sekunden Vorsprung gegen Pertl durch. Im kleinen Finale lebte für den Kärntner somit weiter die Chance auf seinen zweiten Karriere-Podestplatz. Gegner war der Deutsche Alexander Schmid, welcher im Viertelfinale bereits Christian Hirschbühl besiegen konnte. Trotz solider Läufe zog Pertl gegen Schmid den Kürzeren und musste sich mit Rang vier begnügen.

 

Quelle: ÖSV

Foto: GEPA pictures/ Patrick Steiner

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wer etwas verändern will,

muss neue Wege gehen.

Olympiazentrum Vorarlberg

UNSERE ATHLETEN SOCIAL MEDIA