Wofür wir arbeiten

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Ja, wir geben’s zu … Wir bekommen alle Geld für das, was wir tun. Wir wissen aber auch alle, dass wir im Gegensatz zu hochbezahlten Trainern zB in Mannschaftssportarten niemals reich werden damit …

 

Unser Antrieb ist ein anderer: Wir wollen anderen dabei helfen, dass die jeweils gesteckten Ziele erreicht werden. Dass in Verbänden gut funktionierende Strukturen entstehen, in denen Nachwuchssportler und Trainer gut arbeiten und sich entwickeln können. Dass Spitzenathleten noch ein bisschen besser werden und dadurch ihre Träume realisieren können. Dass Trainer ihr Kompetenzprofil entwickeln können, um den von ihnen betreuten Kindern und Jugendlichen bessere Unterstützung bei ihrer Entwicklung bieten zu können.

 

Was erwarten wir uns dafür an Gegenleistung? Ja, wir freuen uns natürlich über Medaillen und Spitzenplatzierungen. Wir fiebern mit, wir freuen uns mit, wir leiden mit … Diese Medaillen sind aber nicht das, was wir uns erwarten. Niemand schuldet uns Erfolge. Wir erwarten uns “nur” Begeisterung für das, was jemand tut, Begeisterung in der Zusammenarbeit, seriöse und professionelle Arbeit, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Arbeit an Zielen. Mit diesen Komponenten kommt der sportliche Erfolg im Normalfall letztlich von selbst.

 

Worüber wir uns am meisten freuen? zB über Athleten und ihre Begeisterung, wenn sie ihre Ziele erreichen. Die Freude in ihren Gesichtern. Umso schöner ist es, wenn die Vorgeschichte zu dieser Freude eine lange Reha beinhaltet. Da entstehen besonders enge Beziehungen und Bindungen, die unsere Freude noch viel größer werden lässt. Fotos gibt es davon leider nur recht selten – schöne Beispiele von Christine Scheyer, Christian Hirschbühl und dem Segler-Duo Ben Bildstein und David Hussl gibt’s oben am Seitenanfang.

 

Genauso freuen wir uns über kleine Kinder, die beim Kindermarathon einfach nur Spaß am Laufen haben. Den Stolz bei einem achtjährigen Knirps, der gerade einen Riesentorlauf gut gefahren ist. Die Dankbarkeit eines Kreuzbandpatienten, der gerade seine Krücken weglegen durfte. Die Freude von Funktionären, wenn sich Athleten aus dem Landeskader stark entwickeln. Und den Stolz von Trainern, die eine anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben. Und, und, und … Wir besitzen das Privileg, in unserer täglichen Arbeit vielen Quellen für Freude zu begegnen. Das macht unsere Arbeit so spannend aber auch so belohnend.

 

Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung des Autors wieder.

 

Verfasser:

Sebastian Manhart, Geschäftsführung Olympiazentrum Vorarlberg

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