International Coaching Week: Sven Benning, Landestrainer Leichtathletik

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Sven Benning (41), Landestrainer Leichtathletik

 

Was hast du für einen sportlichen Hintergrund? Warst du selbst mal Athlet?

Ich war früher Leichtathlet, bin insbesondere die 800m gelaufen

 

Wie bist du zum Coaching gekommen, was hat dich dazu motiviert?

Ich wollte vor allem die eigenen Erfahrungen an andere motivierte Athleten weitergeben

 

Was sind die Highlights aus deiner sportlichen Vergangenheit als Trainer?

Da gab es in der Leichtathletik zu viele um diese hier zu nennen. 2008 konnte ich als Trainer für den Bereich Schnelligkeit der Deutschen Nationalmannschaft Hockey Männer einen kleinen Beitrag zur Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in Peking leisten. Das werde ich sicher nie vergessen.

 

Welche Fähigkeiten braucht ein Coach? 

Geduld – bei sich und seinen Athleten.

 

Beschreibe deinen Coaching Stil…

Ich coache beratend und kontrolliert und diene als Unterstützer zum Erreichen der gesteckten Ziele.

 

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus und wie läuft dein Arbeitsalltag ab? Welche Routinen gibt es?

Mein Schreibtisch ist eher chaotisch, trotzdem finde (zumindest ich) alles wieder. Der Arbeitsplatz im Stadion ist ein sehr schöner, wenn es kalt wird gehen wir eh in die Halle. Einen Alltag gibt es so bei mir nicht, das hängt von den Trainingszeiten der Athleten ab. Ebenso gibt es wenige Routinen. Die Mischung zwischen Trainingsarbeit, Trainingsplanung und Auswertung sowie organisatorischen Tätigkeiten für den Verband sind ein sehr guter und abwechslungsreicher Mix.

 

In welcher Rolle siehst du dich während Wettkämpfen?

Im Wettkampf sollten die Athleten das Abrufen können was wir erarbeitet haben. Sollte hier etwas schief gehen stehe ich als Helfer bereit. Ansonsten lasse ich die Athleten so gut es geht in Ruhe. Ich sehe mich daher als stiller Beobachter und ggf. Berater und Unterstützer.

 

Welchen Ratschlag würdest du Coaches geben die gerade am Anfang ihrer Tätigkeit stehen?

Jeder macht Fehler – lerne daraus und es waren wichtige Fehler.

 

Was ist dein größter Traum in Bezug auf deine sportliche Tätigkeit?

Das ist mein Traum und das bleibt auch mein Traum – wird daher nicht verraten.

 

 

Vervollständige:

 

    • Ein guter Tag beginnt mit…Sonnenschein
    • Nervös macht mich…unangenehme Gespräche
    • Den größten Einfluss auf mich hat…meine Freundin und meine Schwester
    • Sommer oder Winter? Beides
    • In den Wahnsinn treibt mich…Unpünktlichkeit und Unfähigkeit
    • Wenn ich meinen jetzigen Beruf nicht hätte wäre ich…eher unzufrieden
    • Mein Ritual vor Wettkämpfen ist…tief durchatmen
    • Glück bedeutet für mich…Gesundheit
    • Ein Laster von mir ist…Essen
  • Das verrückteste Erlebnis in meiner sportlichen Laufbahn war…Zeitplan-Verzug von ca. 3 Stunden und Start um 22:45 Uhr
  • In meinem Kühlschrank darf nie fehlen…Eis
  • Der beste Song aller Zeiten ist…“Another brick in the wall Part II“ von Pink Floyd

 

 

 

Wordrap:

 

  • Sieg: Super
  • Niederlage: scheiße aber gehört dazu
  • Training: muss sein
  • Spitzensport: harter Job
  • Lebensmotto: No Heart – No Chance, Aufgeben tut man nur einen Brief
  • Kritik: mag keiner gehört aber auch dazu
  • Nachwuchs: noch keinen eigenen 🙂 Im Sport ein sehr wichtiger Baustein
  • Stärken: Ehrgeiz
  • Schwächen: Ehrgeiz
  • Vorbild: kein spezielles

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