International Coaching Week: Philipp Konnerth, Trainer & Sportwissenschafter

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Philipp Konnerth – Sportwissenschaftler & Athletiktrainer

 

Was hast du für einen sportlichen Hintergrund? Warst du selbst mal Athlet?

Ich war und bin nach wie vor Hobbysportler. Bis ganz nach oben hat es in den Bereichen Fußball, Badminton und Radsport nicht gereicht, was keineswegs schlimm ist.

 

Wie bist du zum Coaching gekommen, was hat dich dazu motiviert?

Schon während des Studiums war für mich klar, dass ich eine Aufgabe im Leistungssport wahrnehmen möchte. Athleten zu entwickeln und sie jeden Tag ein Stück voranzubringen, um sie damit auf die nächste Stufe zu bringen. Das ist für mich Motivation, Leidenschaft und Aufgabe zu gleich.

 

Was sind die Highlights aus deiner sportlichen Vergangenheit als Trainer?

Das erste Highlight: In der U-Bahn zu stehen und zu lesen, dass ein damals von mir betreuter Fußballer durch unsere Extraschichten einen Profivertrag bekommen hat.

 

Welche Fähigkeiten braucht ein Coach?

Begeisterungsfähigkeit und ein hohes Maß an Selbstreflektion.

 

Beschreibe deinen Coaching Stil…

Ich pflege situativ unterschiedliche Coachingstile anzuwenden. Lehren, Beraten, Coachen. Vor allem das „Miteinander Arbeiten“ steht für mich an oberster Stelle.

 

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus und wie läuft dein Arbeitsalltag ab? Welche Routinen gibt es?

Neben der Betreuung zweier „All-Athletinnen“, sowie weiterer Trainingsgruppen und Einzelsportler, bin ich für die Durchführung der Kadereinheiten zuständig. So spielt sich mein Arbeitsalltag hauptsächlich zwischen Schreibtisch, Kraftraum, Stadion und Vorarlbergs Bergen ab. Um das zu koordinieren, gehört eine kurze morgendliche Besprechung unter uns Trainern zur alltäglichen Routine.

 

In welcher Rolle siehst du dich während Wettkämpfen?

Da ich als Mitarbeiter des Olympiazentrum selten bei Wettkämpfen vor Ort bin, liegt mein Job in der konditionellen Vor- und Nachbereitung der Athleten, wenn sie bei uns sind. Mit den meisten meiner Schützlinge halte ich dennoch kurz vor oder nach einem Wettkampf Kontakt, um auf dem aktuellsten Stand der Dinge zu bleiben.

 

Welchen Ratschlag würdest du Coaches geben die gerade am Anfang ihrer Tätigkeit stehen?

Trial and learn! Und immer einen „Plan B“ in der Tasche zu haben.

 

Was ist dein größter Traum in Bezug auf deine sportliche Tätigkeit? 

Am Ende des Tages sagen zu können, wir haben das Beste aus allen Athleten rausgeholt.

 

Vervollständige:

 

  • Ein guter Tag beginnt mit…dem Rad ins Olympiazentrum zu radeln
  • Nervös macht mich…wenn ich mich nicht bewegen darf
  • Den größten Einfluss auf mich hat…habe ich selbst
  • Sommer oder Winter? Sommer wie Winter
  • In den Wahnsinn treibt mich…Borniertheit und mangelnde Trainingsintelligenz
  • Wenn ich meinen jetzigen Beruf nicht hätte wäre ich…Sporttherapeut
  • Glück bedeutet für mich…mein Leben
  • Ein Laster von mir ist…zu spät schlafen zu gehen
  • Das verrückteste Erlebnis in meiner sportlichen Laufbahn war…als bei einem Abendspiel (Fußball) plötzlich das Flutlicht ausfiel und wir im Dunkeln auf dem Platz standen.
  • In meinem Kühlschrank darf nie fehlen…Omas Erdbeermarmelade
  • Der beste Song aller Zeiten ist…Seeing Double at The Triple Rock von NOFX

 

 

Wordrap:

 

  • Sieg… geil
  • Niederlage… muss man lernen
  • Training… mein Job
  • Spitzensport… spannend
  • Lebensmotto… EVERY DAY IS GAMEDAY!
  • Kritik… wichtig
  • Nachwuchs… Zukunft
  • Stärken… stärken
  • Schwächen… stärken
  • Vorbild… meine Eltern und Großeltern

 

 

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