International Coaching Week: Dr. Kristian Krause, Trainer & Sportwissenschafter

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Kristian Krause, Bereich Sportwissenschaft & Training

 

Was hast du für einen sportlichen Hintergrund? Warst du selbst mal Athlet? 

Selbst aktiver Fußballer und kurz Volleyballer; durch Vielzahl an Verletzung leider sehr früh in der Bereich Reha & Training gerutscht und dort Erfahrungen gesammelt.

 

Wie bist du zum Coaching gekommen, was hat dich dazu motiviert?  

Die eigene Verletzungshistorie und die (kritische) Reflexion meiner Trainer auf Basis des sportwissenschaftlichen Studiums haben mich dazu motiviert bei kommenden Athleten Dinge anders zu machen – „neue Wege zu beschreiten“ und dadurch ggf. zum max. Erfolg zu führen.

 

Was sind die Highlights aus deiner sportlichen Vergangenheit als Trainer?  

Aus dem Bereich als Fußballtrainer: Deutscher Vizemeister bei Studentenmeisterschaft und dadurch Qualifikation für Europameisterschaft der Studenten (10 Jahre nach Studentenweltmeistertitel (bei Einladungsturnier) als Spieler.

 

Als Athletiktrainer sind die athletischen Entwicklungen der Sportler die einzigen Erfolge die ausschließlich meiner/unserer Arbeit anrechenbar ist – als Mosaikstein für die Wettkampfleistung der Athleten spiegelt sich dieses auch z.T. in den WC-Platzierungen wieder (Frederic Berthold WC-Kombi Wengen 3. Platz, Alessandro Hämmerle Gesamtweltcup 2. & 3., SBX Teams Pachner/Lüftner und Schairer/Hämmerle mit WC 2. bzw. 1. Platz, Doppel-Staatsmeister Lukas Mathies, aber auch der erfolgreiche Wechsel von z.B. Michael Giesinger (Badminton) in LZ Wien mit entsprechender athletischen und sportartspezifischer Entwicklung)

 

Welche Fähigkeiten braucht ein Coach?

Sozialkompetenz, Fachkompetenz, Handlungskompetenz und Managementkompetenz. Als wesentlicher Faktor im Training Fehleranalyse und Korrektur sowie Motivation und Tadel (Zuckerbrot und Peitsche)

 

Beschreibe deinen Coaching Stil… 

s.o. mit offener Kommunikation mit den (mündigen) Athleten. Hängt von Phase und Situation und Inhalt ab: Laissez-fair, diktatorisch oder kooperativ

 

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus und wie läuft dein Arbeitsalltag ab? Welche Routinen gibt es?

Unaufgeräumt 😉 Mails-Checken (& Kaffee!), Training, Mittagspause ggf. selbst trainieren, Nachmittags Training dann Pläne schreiben bzw. anpassen… zusätzlich Leistungsdiagnostiken und Auswertegespräche sowie Sitzungen…

 

In welcher Rolle siehst du dich während Wettkämpfen?

Da meist nicht vor Ort: Fan unserer Athleten

 

Welchen Ratschlag würdest du Coaches geben die gerade am Anfang ihrer Tätigkeit stehen?

Vielen Dinge auszuprobieren und deren Wirkung kritisch zu hinterfragen – ebenso Fortbildungen (auch von vermeintlichen Gurus) zu besuchen und das „richtige“ für SICH herauszuziehen – d.h. nicht einem „Trend“ hinterherrennen: eine Kopie ist nie so gut wie das Original. Es geht darum den eigenen Weg aus dem praktischen und aus theoretischen Erfahrungen zu entwickeln.

 

Was ist dein größter Traum in Bezug auf deine sportliche Tätigkeit? 

Im Februar einen Olympiamedaillen Gewinner im OZ Dornbirn begrüßen zu dürfen!

 

Vervollständige:

 

      • Ein guter Tag beginnt mit…   spät 😉 sonst mit Kaffee, Brezeln & Frühstücksei…
      • Den größten Einfluss auf mich hat…meine Frau & Kinder
      • Sommer oder Winter? Brauch ich beides: Skifahren und See&Grillen
      • In den Wahnsinn treibt michArroganz und das „Schmücken mit fremden Federn”
        • Wenn ich meinen jetzigen Beruf nicht hätte wäre ich…Nachwuchskoordinator Fußball
        • Mein Ritual vor Wettkämpfen ist…schon zu lang her 😉 Damals aber Musik: ACDC „touch to much“
        • Glück bedeutet für mich…Gesundheit der Familie und Zeit mit der Familie
        • Ein Laster von mir ist…Süßigkeiten 🙁
  • Das verrückteste Erlebnis in meiner sportlichen Laufbahn warTunnel von Mehmet Scholl bei Trainerausbildung J
  • In meinem Kühlschrank darf nie fehlen…Essen & Trinken 😉
  • Der beste Song aller Zeiten ist…Metallica: Noting else matters

 

 

 

Wordrap:

 

      • Sieg – freuen – feiern – WEITERARBEITEN
      • Niederlage – Wichtig um Erfolge würdigen zu lernen
      • Training – hat das Ziel die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen
        • Spitzensport – „hartes Brot“
  • Lebensmotto – „wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“, Die Hauptursache des Ganzen liegt darin, dass in der heutigen Zeit die Dummen so selbstsicher und die Gescheiten so voller Zweifel sind.” (The fundamental cause of the trouble is that in the modern world the stupid are cocksure while the intelligent are full of doubt. Bertrand Russell)
        • Kritik – wichtiges Feedback zum besser werden
        • Nachwuchs – ja 2 (Samu und Janne 😉
  • Stärken – hoffentlich ja!
  • Schwächen – kann ich mir nicht vorstellen 😉
  • Vorbild – Versuche nicht eine Kopie von jemanden zu sein…s.o.

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