International Coaching Week: Dr. Antje Peuckert

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Antje ÜL

 

Dr. Antje Peuckert – Sportwissenschaftlerin und Trainerin im Bereich Kraft/Athletik/Ausdauer

 

Was hast du für einen sportlichen Hintergrund? Warst du selbst mal Athlet?

Ich habe selbst mit 12 Jahren mit Tennis angefangen und bin vor 7 Jahren zum Triathlonsport gewechselt. Im Tennis hab ich bis zur Regionalliga in Deutschland gespielt und im Triathlon war ich 3x auf der Age Group EM und hab 3 Ironman 70.3 gefinisht.

 

Wie bist du zum Coaching gekommen, was hat dich dazu motiviert?

Durch mein Sportstudium musste ich immer wieder in Seminaren und Kursen Vorträge vor Kommilitonen halten und nachdem ich mit Kollegen Ausbildungsunterlagen für den LSB erstellt habe, bin ich immer mehr auch zum Unterrichten gekommen. Daraus hat sich dann die Motivation entwickelt nicht nur andere Trainer weiterzuentwickeln, sondern mein Wissen auch direkt an Sportler weiter zugeben.

 

Was sind die Highlights aus deiner sportlichen Vergangenheit als Trainer?

Die Zusammenarbeit mit dem Triathlon Nationalteam im Trainingslager in Florida war ein super Erlebnis für mich, wo ich sehr viel gelernt habe!

 

Welche Fähigkeiten braucht ein Coach?

Den Athleten stets neu fordern zu können, zu motivieren und „zwischen den Zeilen lesen“ zu können.

 

Beschreibe deinen Coaching Stil…

Viel fordern, Grenzen ausloten, aber in jeder Einheit auch Spaß und Freude vermitteln.

 

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus und wie läuft dein Arbeitsalltag ab? Welche Routinen gibt es?

Ich plane sehr akribisch im Voraus, habe aber auch immer noch ein paar Varianten in petto, wenn es die Situation erfordert. Ansonsten ist der Alltag geprägt vom Planen, Durchführen, gerne auch mit anderen übers Training philosophieren oder neue Inputs zu holen. Zusätzlich auch selbst immer wieder neue Dinge ausprobieren!

 

In welcher Rolle siehst du dich während Wettkämpfen?

Ich versuche die Ruhe zu bewahren, wo sie benötigt wird und motiviere wo es gebraucht wird. Der Athlet muss sich individuell verstanden und gut betreut fühlen. An diesem Tag zählt in erster Linie das gute Gefühl bis zum Start und danach muss jeder Athlet sein Geschick selbst in die Hand nehmen. Fühle mich dort eher als Freund und Motivator.

 

Welchen Ratschlag würdest du Coaches geben die gerade am Anfang ihrer Tätigkeit stehen?

Sei nie zufrieden mit dem was du kannst – versuche dich immer weiter zu entwickeln.

 

Was ist dein größter Traum in Bezug auf deine sportliche Tätigkeit? 

Einmal einen Athleten auf ein internationales Großereignis begleiten zu dürfen – der große Traum ist, wie für den Athleten, sicher einmal bei Olympia dabei zu sein.

 

 

Vervollständige:

  • Ein guter Tag beginnt mit…Sonnenschein und Kaffee
  • Nervös macht mich…große und wichtige Wettkämpfe
  • Den größten Einfluss auf mich hat…Menschen die mit großer Begeisterung, Engagement und Wissen ihre Ziele verfolgen und Erfolg haben
  • Sommer oder Winter? Beides hat seine Reize! Aber eher Sommer!
  • In den Wahnsinn treibt mich…Inkompetenz, Ignoranz, Sturheit und „das haben wir früher schon so gemacht…“
  • Wenn ich meinen jetzigen Beruf nicht hätte wäre ich…vermutlich Architekt oder irgendwas in der Art…
  • Mein Ritual vor Wettkämpfen ist…unbedingt eine halbe Stunde für mich allein sein, in Ruhe alles durchgehen und ganz zum Schluss brauch ich ein liebes, vertrautes Gesicht in meiner Nähe
  • Glück bedeutet für mich…ein schöner Tag mit Freunden
  • Ein Laster von mir ist…Eis
  • Das verrückteste Erlebnis in meiner sportlichen Laufbahn war…die Teilnahme beim Triathlon aufs Kitzbühler Horn
  • In meinem Kühlschrank darf nie fehlen…Eier

 

 

Wordrap:

  • Sieg – Freude
  • Niederlage – gehören zum Sport
  • Training – kein Tag ohne
  • Spitzensport – kein Zuckerschlecken
  • Kritik – nicht immer einfach
  • Nachwuchs – Chance
  • Stärken – Begeisterung
  • Schwächen – Selbstvertrauen
  • Vorbild – Menschen mit Erfolg

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