Omega 3 Fettsäuren für Herz, Hirn und Gesundheit

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Artikel 2 SCRA Magazin

November 2017

Verfasser:

Martin Rinderer BSc

Ernährungsdiagnostik & Beratung

Olympiazentrum Vorarlberg

 

 

Omega 3 Fettsäuren für Herz, Hirn und Gesundheit

 

 

Muskelkater nach ungewohnten Aktivitäten oder altersbedingter Muskelabbau sind für jeden, nicht nur für Sportler, ein bekanntes Problem. Omega Fettsäuren spielen nicht nur eine wichtige Rolle für die Gesundheit von Herz, Augen und Hirn, sondern haben auch direkten Einfluss auf unsere Muskulatur und viele andere Körperzellen und Organe.

 

Ungesättigte Omega Fette und im speziellen Omega 3 Fettsäuren sind essentieller Bestandteil von allen unseren Körperzellen als zentraler Baustein der Zellwände. Omega 3 Fettsäuren wirken entzündungshemmend. Alleine das macht sie in unserem heutigen entzündungs-geplagten Umfeld enorm wertvoll. Doch es gibt noch weitere wissenschaftlich bekannte Wirkungen:

  • Essentiell für gesunde Augen
  • Förderung eines gesunden Schlafs
  • Steigerung der Konzentration auch bei Erkrankungen wie ADHS
  • Schutz vor Demenz und anderen neurologischen Erkrankungen
  • Verbesserung der Blutzirkulation im Körper (im Bezug auf Thrombose und Herzerkrankungen)
  • Positive Beeinflussung der emotionalen Balance und Stimmung
  • Verbesserung der Blutfettwerte
  • Essentiell in der Schwangerschaft und für die Entwicklung des Kleinkindes
  • Optimierung der Hormonproduktion
  • Unterstützung für den Erhalt gesunder Gelenke
  • Förderung der Synthese von Aminosäuren und Eiweißen
  • Beeinflussen maßgeblich unseren gesamten Zellstoffwechsel
  • Verbesserung der körpereigenen Abwehr vor Infektionskrankheiten
  • Stimulierung unserer Thermoregulation und in der Folge Erhöhung unseres Energieumsatzes

 

Während das eine ganz schön beeindruckende Liste zu sein scheint, sind immer noch nicht alle Wirkungen abgedeckt. Fehlt uns ein wichtiger Nährstoff, hat das Folgen auf viele Funktionen des Körpers. Das betrifft vor allem Omega 3! Schon über die Muttermilch wird diese wertvolle Fettsäure an den Nachwuchs weitergegeben.

DHA (Docosahexaensäure), eine der essentiellen Omega 3 Fettsäuren macht etwa 40% unserer Fettsäuren im Gehirn und sogar 60% der Augen aus.

 

Woher weiß ich, ob ich ausreichend Omega 3 Fettsäuren habe und wie das Verhältnis der Fettsäuren untereinander ist?

Durch eine spezifische Blutanalyse, die nur von einem einzigen validierten Labor im deutschsprachigen Raum umgesetzt werden kann. Bei uns im Olympiazentrum Vorarlberg arbeiten wir schon seit über zwei Jahren mit unseren Athleten erfolgreich mit diesem Labor zusammen. Es wird nicht wie allgemein üblich das Blut selbst analysiert, sondern die Fettsäurenzusammensetzung der Zellwände der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) gemessen. Wie oben bereits erwähnt ist es viel aussagekräftiger zu wissen, wie die Zellwände aufgebaut sind, als einen kurzfristigen Ist-Wert im Blut zu erhalten.

 

Wie gelangen wir jetzt an ausreichend Omega 3 Fettsäuren?

Fische aller Art kommen uns oft als erstes in den Sinn. Und es stimmt, sie liefern große Mengen Omega 3 in einer für uns Menschen optimal verwertbaren Form. Besonders die fetten Sorten aus den Ozeanen besitzen besonders viele gute Fette, sie bergen aber auch Risiken wie z.B. Verunreinigungen mit Schwermetallen. Gibt es Alternativen? Was tun, wenn man Fisch nicht mag oder Vegetarier ist? Vor allem Leinsamen, Chiasamen, Walnüsse und auch Algen beinhalten größere Mengen Omega 3 Fettsäuren. Pflanzliche Nahrungsmittel enthalten aber in der Regel eine Vorstufe (Alpha-Linolensäure) von Omega 3, die vom Körper erst umgewandelt werden muss. Leider sind wir nicht effizient in dieser Umwandlung und von den 17.554 mg aus 100 Gramm Chia-Samen kommen weniger als 1% (ca. 176 mg) als fertige Omega 3 Fette (EPA) dabei heraus. Im Vergleich beinhalten 100 Gramm Makrele über 5.000 mg für den Menschen nützliches Omega 3 (EPA, DHA).

 

Was ist die Lösung?

  • Mindestens 2 Mal pro Woche Fisch oder Algen in bestmöglicher Qualität essen.
  • Bei Bedarf zusätzlich ein hochwertiges unterstützendes Omega 3 Fischöl konsumieren.
  • Und nicht vergessen: eine persönliche Omega-Fettsäuren Analyse verschafft Klarheit über den eigenen Bedarf!

 

 

 

 

 

 

 

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