David Bargehr: Training zu Hause

    David Bargehr: Training zu Hause 01

Die Tage bleiben für uns alle herausfordernd und gleichermaßen schwierig, umso wichtiger ist mir ein möglichst geregelter Ablauf, viel Aktionismus und eine positive Grundeinstellung.

 

Der Vormittag ist gut gefüllt mit den vom Verband organisierten Video-Konferenzen, sei es Taktik-Schulungen oder Weiterbildungen in der Meteorologie und im Regelwerk. Der Nachmittag gehört dann dem physischen und psychischen Training. Meine Sprint- und Laufübungen absolviere ich mit meiner Hündin Ira, die mich aktuell so viel sieht wie selten zuvor und diesen Zustand durchaus genießt. Ich habe mir eine Hängevorrichtung gebaut, um die Positionen, die ich am Boot einnehme, bestmöglich simulieren zu können. Den Zug der Großschot habe ich durch ein Teraband ersetzt, damit lassen sich die Hängeübungen in Kombination mit der Schulter- und Oberarmbelastung perfekt umsetzen. Zudem absolviere ich mit meinem Eigengewicht weitere Krafteinheiten, habe ein intensives Dehnungsprogramm.

 

Anschließend informiere ich mich im Netz über die weiteren Entwicklungen, erledige meine Post und lenke mich mit Büchern oder TV-Serien ein wenig ab. Die Intensität des Programmes lässt mich gut schlafen, es fehlt mir an rein gar nichts, was nicht selbstverständlich ist und wofür ich sehr dankbar bin.

 

Ich bleibe somit daheim und weiterhin geduldig, wenn die Krise gemeistert ist und wir unseren Job in gewohnter Weise ausüben können, bin ich jedenfalls ready. Das muss das Ziel sein.

 

© OeSV

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