Christian Hirschbühl: „Irgendetwas möchte mich noch herausfordern…”

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„Irgendetwas möchte mich noch herausfordern – und ich nehme diese Herausforderung an!“

 

Christian Hirschbühl kam beim Riesentorlauf-Training auf dem Mölltaler Gletscher Mitte Oktober zu Sturz und verletzte sich am linken Knie. ‚Innenbandeinriss – mindestens sechs Wochen Pause‘ – so lautete die Diagnose. Wir haben mit Christian gesprochen wie es ihm derzeit geht, wie der Stand seiner Reha ist und was die nächsten Schritte sein werden.

 

Was geht einem Athleten durch den Kopf, wenn er kurz vor Saisonstart stürzt? „Klar stand ich im ersten Moment unter Schock. Ich habe gleich gespürt, dass irgendetwas nicht stimmt mit meinem Innenband. Ein Arzt hat sofort diverse Knietests mit mir gemacht. Es dauerte aber noch ca. vier Stunden in denen ich nicht genau wusste was los ist. Das war ein echtes Gefühlchaos. Ich wusste nicht, ob ich noch fahren kann oder ob ich operiert werde. Die schlussendliche Diagnose die ich anschließend in der Klinik Hochrum bekam war dann aber sozusagen ein Sieg für mich. Mein Fazit: Pech, dass es zu diesem Sturz kam. Glück, dass nicht mehr passiert ist“, so blickt Christian Hirschbühl auf den Sturz zurück.

 

Manuel Hofer, Physiotherapeut im Olympiazentrum Vorarlberg, arbeitet schon seit langer Zeit und momentan sehr intensiv mit Christian zusammen: „Christians Verletzung ist eine die eine hohe Therapiequalität braucht. Entscheidend ist die erste Phase – die ersten zehn Tage – und die sind wirklich perfekt verlaufen. Es ging in dieser ersten Phase um die Entzündungshemmung und die Schwellungsreduktion und dass sich das erste Gewebe wieder am Band ansammelt. Wichtig war, dass dem Körper Ruhe gegönnt wird. Hier hat Christian ein sehr gutes Körpergefühl und ich konnte mich auf ihn verlassen. Wenn das gelingt dann können die ersten Trainings- und Belastungsreize gesetzt werden, damit die Strukturen nicht nur wieder zusammenwachsen, sondern auch die volle Belastbarkeit wieder erreicht wird. In dieser Phase, die ungefähr drei Wochen dauert, befinden wir uns jetzt.“

 

Sechs Wochen Pause – so lautete die grobe Vorgabe. „Anfangs dachte ich mir – warum jetzt? Warum in einer Zeit in der alles super läuft? Aber inzwischen sehe ich es so, dass mich irgendetwas noch herausfordern will. Und das nehme ich an! Mein Knie gibt das Tempo vor. Aber ich nehme diese Herausforderung auf alle Fälle an“, zeigt sich Christian in gewohnter Manier sehr willensstark.

 

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