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Die Olympiazentrum GmbH besteht aus verschiedenen Geschäftsbereichen, die teilweise auch an verschiedenen Standorten beheimatet sind. Die Betreuung der Spitzensportler:innen erfolgt in Dornbirn, wo sie alle Leistungen unter einem Dach erhalten.

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Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. Wer sich mit neuen Dingen beschäftigt, entwickelt sich weiter. Unter diesem Credo stehen die Projekte, die wir ins Leben gerufen haben.

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Was gibt es Neues rund um unsere Kaderathlet:innen und ihre erzielten Erfolge, die Arbeit unserer Expert:innen im Olympiazentrum oder den Entwicklungen bei uns im Haus?
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Olympiazentrum
Die Olympiazentrum GmbH besteht aus verschiedenen Geschäftsbereichen, die teilweise auch an verschiedenen Standorten beheimatet sind. Die Betreuung der Spitzensportler:innen erfolgt in Dornbirn, wo sie alle Leistungen unter einem Dach erhalten.
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Betti Plank – Countdown Richtung Olympia-Premiere

    Betti Plank – Countdown Richtung Olympia-Premiere 01

Bettina Plank macht sich bereit für ihre Olympia-Premiere. Das Tokio-Ticket bekam die European Games-Goldmedaillengewinnerin im Karate (Klasse bis 50 Kilo) nach verpasster Direkt-Qualifikation noch über den Europa-Quotenplatz.

 

„Am Anfang war es schwierig für mich das überhaupt anzunehmen, weil ich mir am liebsten das Ticket nach Tokio erkämpft hätte. Ein paar Wochen danach kann ich sagen, ich freue mich sehr, dass ich in Tokio dabei sein darf! Ich habe noch genug Zeit alles dafür zu tun, damit ich am 5. August so auf der Matte stehen kann, wie ich wirklich kämpfen möchte“, sagt die 29-jährige Vorarlberger Heeressportlerin.

 

Gemeinsam mit ihrem Trainer Juan Luis Benitez Cardenes hat Bettina Plank einen exakten Trainingsplan Richtung Japan ausgearbeitet. „Ich bin sehr fokussiert aufs Training, in meinem Kopf ist alles klar, Juan Luis setzt die Trainingsimpulse und achtet darauf, dass dabei die spielerische Note und Leichtigkeit nicht zu kurz kommen“, erklärt Bettina Plank. Philosophischer Nachsatz: „Man tut alles um seine Ziele erreichen und dafür muss man planen. Man muss manchmal viel mehr im Hier und Jetzt sein und dabei nicht immer wie narrisch an Olympia denken. Sonst rennt einem das Zeug davon und man verpasst den Moment.“

 

Die beiden Olympiazentren in ihrer Wahl-Heimat Linz und daheim in Vorarlberg sind bei der Arbeit im Hier und Jetzt ganz wesentliche Anlaufstellen. Plank: „Nicht nur weil das Trainingsumfeld in beiden Olympiazentren optimal für mich auf meinem Weg nach Tokio ist. Der Austausch mit den Expertinnen und Experten in Dornbirn und Linz deckt alle Bereiche ab, die zum Sport und zu den besonderen Herausforderungen in Japan dazugehören: Ernährung, Schlafmanagement, was die Zeitumstellung betrifft, mentale Betreuung, Physiotherapie und alle sportmedizinischen Untersuchungen.“

 

Anfang nächster Woche geht es vom Trainingskurs in Vorarlberg direkt nach Wien: „Ich freue mich sehr auf die offizielle Olympia-Einkleidung, auf die Farewell-Feier und die Verabschiedung beim Bundespräsidenten in der Hofburg. Teil des Olympia-Teams sein zu dürfen, ist etwas ganz Besonderes.“ Bettina Plank spricht hier als zweifache European Games-Medaillengewinnerin (Silber 2015 in Baku, Gold 2019 in Minsk) aus Erfahrung: „Ich habe ganz viele schöne Erinnerungen an die European Games. Als ich in Minsk die Goldmedaille gewonnen hatte, durfte ich bei der Abschlussfeier die Fahne für Österreich tragen. Ich hatte mir zwar das Band im Knie gerissen, das war komplett kaputt, aber ich habe nichts gespürt. Ich bin da im Stadion mit der rot-weiß-roten Fahne herummarschiert. Das war ziemlich cool!“

 

Am 23. Juli, der Eröffnungstag der Olympischen Spiele in Tokio, geht es für Bettina Plank und ihr kleines Karate-Team in die japanische Partnerstadt Kameoka zur letzten Vorbereitung. Am 3. August folgt die Anreise nach Tokio, am 5. August geht es im ehrwürdigen Nippon Budokan in der für Olympia zusammengelegten Klasse bis 55 Kilogramm um Medaillen.

 

 

(c) Text & Fotos: ÖOC | GEPA pictures, Karate Austria

 

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