Bargehr/Mähr: Wechsel in die Welle

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Nach der Wiederaufnahme des Wassertrainings Anfang Mai in Neusiedl am See sind David Bargehr und Lukas Mähr seit Anfang dieser Woche zurück in der Welle. Die WM-Dritten von 2017 haben ihre Zelte nach weiteren Lockerungen im kroatischen Split aufgeschlagen.

 

„Die Anreise war völlig unkompliziert, wir hatten kaum Verkehr, waren nahezu alleine auf der Straße unterwegs. Split ist wie ausgestorben, die Stadt lebt wie die gesamte Adriaküste vom Tourismus. Es gibt in Kroatien nur sehr wenige Corona-Fälle, in der aktuellen Situation gibt es keine bessere Option als hier zu trainieren“, sind sich die Olympiasegler einig.

 

Unter der Regie von Verbandstrainer Mate Arapov misst sich das Ländle Duo aktuell mit dem zweiten OeSV-470er-Team Nikolaus Kampelmühler und Thomas Czajka. „Wir alle sind extrem froh wieder mit Mate arbeiten zu können, er ist hier zu Hause, wir habe dadurch infrastrukturelle Vorteile und Split deshalb auch in der Vergangenheit als Trainingsstützpunkt auserkoren“, frohlockt Vorschoter Lukas Mähr und ergänzt: „Wir haben die letzten Wochen am windsicheren Neusiedlersee sehr gut gearbeitet, aber hier am Meer ist es schon noch ein Stück weit besser. Du kannst auf einem See weder die Welle noch das Strömungsegeln simulieren, umso dankbarer sind wir für die Möglichkeit wieder hier segeln zu können.“

 

Medaillenjagd mit Herbst 2020 datiert
Während das Datum und die Location für die finale Olympiaqualifikationsregatta der 470er weiterhin in den Sternen stehen, wurden die Termine für die Welt- und Europameisterschaft mittlerweile von der internationale Klassenvereinigung bestätigt. Die Europameisterschaft soll von 12.-19. September 2020 im französischen Hyeres über die Bühne gehen, die Weltmeisterschaft Anfang Oktober 2020 vor Palma gesegelt werden. „Es gibt noch einige Fragezeichen, kein Mensch weiß, ob die Termine wirklich halten, aber es sind zumindest Anhaltspunkte, auf die wir unsere Pläne ausrichten können“, so Steuermann David Bargehr, der wie der Rest der heimischen Olympia-Asse regelmäßig zurück nach Österreich fährt, um sich testen zu lassen. „Der Verband arbeitet seit Beginn der Krise sehr eng mit den Behörden zusammen. Wir hatten und haben präzise Pläne, an die wir uns penibel halten. Es ist großartig, dass wir wieder am Meer trainieren können, wir sind voller Energie und hungrig auf Seemeilen. Die Intensität der bisherigen Einheiten ist entsprechend groß.“

(c) Foto: OeSV/Arapov

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