Vorbereitungstraining für Ausdauerathleten

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Was bewegt Matthias Brändle, Paul Reitmayr, Bianca Steurer und Melanie Amann dazu, das Rad gegen die Langhantel zu tauschen? Neueste sportwissenschaftliche Untersuchungen und Publikationen unterstreichen wieder einmal, dass die Bedeutung des Krafttrainings im Ausdauersport bislang eindeutig unterschätzt wurde. Zielsetzung ist natürlich nicht der Masseaufbau sondern die Leistungsentwicklung und Verletzungsvorbeugung.

 

Im Rad- und Triathlonsport ist ein gut ausgebildetes Kraftniveau die Grundlage um höhere Leistungen zu erbringen und stellt somit ein großes Potential dar, an dem in den Winter- und Übergangsmonaten gefeilt werden sollte. Hierbei gilt es gezielt die Kraftfähigkeiten der Antriebs- und Stützmuskulatur zu trainieren sowie für die Stabilisierung der Rumpfmuskulatur und Mobilität der Gelenke im Bereich des Beckens und der Wirbelsäule zu sorgen. – ergo: Mit der Kraft kommt auch die Geschwindigkeit. Besser entwickeltes Kraftpotential hilft dabei die Muskeleffizienz zu steigern, verbessert somit die Ausdauerleistungsfähigkeit und sorgt gerade bei kurzzeitigen Antritten für rennentscheidende Pluspunkte.

 

Entscheidend ist dabei, eine zielgerichtete und strukturierte Kombination aus Mobilisierung, radspezfischem Krafttraining, Rumpfkräftigung und ausdauerorienterten Einheiten zu finden. Für die Ausdauerathleten im Vorarlberger Einzelspitzensportkader wurde deshalb in Abstimmung mit ihren jeweiligen Trainern ein geleitetes Programm ausgearbeitet, das in 3 wöchentlichen Einheiten das individuelle Trainingspensum perfekt ergänzt. Am Montag stehen dabei Mobilisierung und Rumpfkräftigung im Mittelpunkt, am Mittwoch und Freitag der radsportspezifische Kraftaufbau. Regenerative Maßnahmen wie Kaltwasser und Sauna runden die Arbeit ab.

 

In den kommenden Wochen werden noch weitere Athleten wie Daniel Geismayr, Martin Bader und Sabine Reiner zur Trainingsgruppe stoßen.

 

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