Athleten & Olympiazentrum im Home Office

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Die Coronakrise hat die Arbeit der Vorarlberger Spitzenathleten und des Olympiazentrum Vorarlberg massiv verändert. Überall dominiert Home Office – Athleten trainieren zu Hause, machen daheim ihr Rehaprogramm und werden vom Olympiazentrum mit verschiedensten technischen Hilfsmitteln dabei unterstützt. Die Erkenntnis der ersten beiden Wochen: Es funktioniert – der Aufwand für ein ähnliches Ergebnis ist aber deutlich höher. Insbesondere der Kommunikationsaufwand ist enorm gestiegen: Alles, was sonst mit einem kurzen Austausch zwischen Tür und Angel geklärt werden konnte, braucht jetzt deutlich mehr Zeit für eine Klärung via Videochat oder Telefon. Unter dem Strich: Der Arbeitsaufwand hat sich alles andere als verringert.

 

Die Sommersportarten stehen vor enormen Herausforderungen, weil ihre Wettkampfsaison bereits in unterschiedlichem Ausmaß abgesagt wurde. Keiner weiß, wann es wieder Wettkämpfe geben kann – und wie viel Vorlaufzeit dann zwischen dem Beginn des normalen Trainings und den ersten Wettkämpfen liegen wird.

 

Nicht viel kleiner sind auch die Herausforderungen für die Wintersportler, deren Wettkampfsaison hoffentlich ohne allzu große Einschränkungen stattfinden wird können. In den ersten zwei Wochen (seit Mitte März) lag der Fokus weitestgehend auf erhaltendem Training. Mit dieser Woche hat jedoch eine neue Phase begonnen: Das Aufbautraining. Dafür mussten zuerst die jeweiligen Möglichkeiten für das Training daheim erhoben werden, Trainingspläne für diese Rahmenbedingungen erstellt werden. Die große Herausforderung dabei: Jeder Athlet hat unterschiedliche Flächen zur Verfügung, kann auf unterschiedliches Material zurückgreifen – einige wenige haben ordentliche Rahmenbedingungen, bei den meisten fehlt recht viel Trainingsmaterial.

 

Trainiert wird mittlerweile unter Videoanleitung insbesondere was die Kontrolle der Ausführung einer Übung angeht. Athleten, die sich gerade in einer Rehaphase befinden, arbeiten genau gleich – nur ist dort ein deutliches Mehr an Videoanleitung und -begleitung nötig. In der Sportmedizin und der Physiotherapie führt kein Weg an einem Minimum an physischen Terminen vorbei. Es gilt dort zu vermeiden, dass Athleten dauerhafte Schädigungen davontragen, weil sie nicht behandelt werden.

 

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