470er trainieren mit besten Booten Europas

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Der Segelclub in Santander ist ähnlich einer „Bubble“ – nur zu diesem Trainingslager eingeladene Athleten und Betreuer haben unter Vorweis eines negativen PCR-Tests Zugang. Auch bei der Ankunft in Spanien musste die OeSV-Crew sofort einen zugewiesenen Arzt kontaktieren und führt zudem ein Sicherheitsprotokoll. Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und die Einhaltung des Mindestabstands werden befolgt. Dritten ist der Zutritt in den Club untersagt. Nur unter diesen Richtlinien konnte ein Reisegenehmigung erteilt werden.

 

Santander der „place to be“
Dass die Wahl der 470er auf Santander fiel, hatte zwei Gründe: „Auf der einen Seite haben wir hier die Möglichkeit mit der Nummer zwei und drei der Weltrangliste zu trainieren und auf der anderen Seite sind die Bedingungen mit hohen Wellen und sehr guter Windsicherheit hervorragend“, beschreibt David Bargehr die beiden Beweggründe für das Training in Spanien. Die aktuellen Sparring-Partner der rot-weiß-roten Athleten sind Jordi Xammar Hernandez/Nicolas Rodriguez Garcia-Paz aus Spanien und Anton Dahlberg/Fredrik Bergström aus Schweden.

 

Direkter Vergleich mit Europas besten 470er
Sehr intensiv waren die Trainingstage – „wir waren jeden Tag draußen“, berichtet Lukas Mähr, „zunächst, um eine individuelle Einheit zu absolvieren, dann haben wir Practice-Races auf kurzen Bahnen und engem Raum absolviert. Der Vergleich mit der internationalen Top-Spitze ist ganz wichtig. Einerseits, um zu sehen wo wir gleichauf sind mit ihnen oder gar besser sind und andererseits zeigen sie uns die Schwächen auf, an denen wir noch arbeiten müssen“. Sein Partner David Bargher war von der starken Trainingsgruppen ebenfalls angetan: „Das tägliche Messen mit so starken Gegnern pusht uns ans Limit. Es wird jeder Fehler beinhart bestraft – aber man verbessert sich.”

 

Der Fokus in den ersten elf Trainingstagen lag auf der Vorwindtechnik. „Da haben wir uns von den anderen Booten einiges abschauen können und probiert, diese Dinge in unser System zu integrieren“, berichtet Lukas Mähr. Zudem installierten die WM-Dritten von 2017 neue Schwerter, die ebenso optimal an das Gesamtsetup anzupassen sind. „Ein Fortschritt gelang uns auch im Speedbereich, da konnten wir unsere Sparring-Partner gewaltig challengen und waren teilweise schneller als sie“, resümiert der 30-jährige Vorschoter.

 

Zweiter Trainingsblock startet in sechs Tagen
Nach der ersten intensiven Einheit vor Santander ist für die 470er nun Regeneration angesagt. Während Lukas Mähr, Nikolaus Kampelmühler und Thomas Czajka zurück nach Österreich reisten, wo sie bis zum Ergebnis des am nächsten Tag verpflichtenden PCR-Tests in Heimquarantäne bleiben müssen, blieb David Bargehr vor Ort. „Es gibt einige Dinge am Boot zu arbeiten, die sehr zeitaufwendig und mit vielen Wartezeiten verbunden sind – und das kann man nicht während des Trainings machen, deshalb bin ich in Spanien geblieben“, berichtet der Vorarlberger, der mit seinen Teamkollegen bis 8. Oktober einen zweiten Trainingsblock bestreiten wird.

 

Quelle: www.segelverband.at

 

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